Zittern um die Skisaison am Semmering. Bis 30. November hat die Panhans-Gruppe Zeit, um neue behördliche Mängel zu beseitigen. ÖVP-Bürgermeister Schröttner glaubt fest daran, dass die Frist eingehalten wird.

Von Tanja Barta. Erstellt am 31. Oktober 2017 (05:00)
Tanja Barta
Die Investorengruppe hatte viele Pläne für die Bergbahnen, umgesetzt wurde bisher nur das Nötigste.

Wie geht es weiter? Eine Frage, die sich am Semmering, dem Tourismusgebiet schlechthin, momentan viele stellen. Nach den Schwarzarbeiter-Vorfall im Grand Hotel Panhans (die NÖN berichtete ausführlich) bilden sich nun wegen neuer behördlicher Auflagen Sorgenfalten.

Es stehen noch zahlreiche Ausbesserungs- und Umbauarbeiten an, bevor der Bergbahnen in die neue Wintersaison starten können. „Das war jetzt aber auch schon vorher bekannt“, gibt ÖVP-Bürgermeister Horst Schröttner zu verstehen. Damit spricht er einen Artikel aus dem KURIER an, in dem berichtet wird, dass die Wintersaison auf der Kippe stehe.

„Also, ich habe keine Angst davor, dass die Lifte nicht starten“Bürgermeister Horst Schröttner

Laut dem Bericht soll es Probleme mit dem Speicherteich gegeben haben. Hier soll die Pumpe erhebliche Mängel aufgewiesen haben. Diese Mängel zu beheben sei nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv. Bei der aktuellen Finanzlage der Investoren gibt es deshalb berechtigte Zweifel, ob das alles bis zur behördlichen Frist erfüllt werden kann.

„Es ist normal, dass Anlagen überprüft, die Mängel aufgezeigt werden und man dann genug Zeit hat um diese zu beheben. Zum Teich kann ich nur sagen, dass dieser bereits von den Behörden abgenommen wurde“, hofft Horst Schröttner auf einen rechtzeitigen Start der Wintersaison. Bis Ende November sollen die Probleme behoben werden.

„Also, ich habe keine Angst davor, dass die Lifte nicht starten“, so der Ortschef weiter. Es gebe seitens der Panhans-Gruppe einen Plan, der bis dato genau eingehalten wurde. „Und ich hoffe, dass das auch weiterhin so sein wird!“, meint Schröttner. Ende Oktober stehen die Lifte und dann könne man auch daran arbeiten. „Dass man während des Betriebs nichts machen kann, das ist klar. Dafür wird an jenen Stellen, die den Betrieb nicht beeinflussen, schon seit einiger Zeit gewerkt!“, kann der Ortschef bestätigen. Panhans Gruppe-Chef Viktor Babushchak war nicht erreichbar.