Martin Grabner mit Erfindung in TV-Show. Ärger über eingetrocknete Streichwurstenden brachten den Willendorfer auf die Idee.

Von Clemens Thavonat. Erstellt am 26. März 2019 (05:11)
ProSieben Willi Weber
Martin Grabner zeigt seine „Mütze“. Es ist dies ein Gestell, in das Streichwurst eingespannt und hineingehalten wird.

Der Willendorfer Martin Grabner (42) stellt seine Erfindung „Mütze“ am Dienstag, 26. März, 20.15 Uhr live in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ vor. Die Ausstrahlung ist gleichzeitig das große Finale dieser Staffel von „Das Ding des Jahres“.

„Jeder, der gerne Streichwurst isst, hat sich schon einmal über die angetrockneten und unappetitlich aussehenden Ränder der bereits aufgeschnittenen Streichwursthülle geärgert. Die zum Teil ausgequetschte Streichwurst liegt im Kühlschrank und ist bereits nach kurzer Zeit nicht mehr sehr ansehnlich.“ Dem wirkt Grabners Erfindung „Mütze“ entgegen. „Dieser Ärger hat mich zum Tüfteln nach einer Lösung animiert, herausgekommen ist ,Mütze‘, das ist eine Kappe für Streichwürste, die mit einem einfachen Schraubverschluss funktioniert, sie passt sich jeder Streichwurst an“, erklärt Martin Grabner dazu.

ProSieben Willi Weber
Marina und Martin Grabner im Flieger zur TV-Aufzeichnung.

In den ersten fünf Ausgaben der TV-Reihe stellten sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen der Experten-Jury, bestehend aus „Amorelie“-Gründerin und Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, den Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt, REWE-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog und dem Urteil des Publikums.

In der finalen Folge am Dienstag treten sechs Erfinder in drei Duellen an. Die Experten testen deren Erfindungen auf Alltagstauglichkeit, stellen kritische Fragen und geben ihre Meinung ab. Welche Erfindung das Duell und somit den letzten Final-Platz gewinnt, entscheidet das Studiopublikum. Die Zuschauer zuhause entscheiden dann via Telefon-Voting, wer von den sechs Finalisten das Live-Finale und den 100.000 Euro-Gewinn für sich holen wird.

„Für mich ist es gar nicht so wichtig, ob ich gewinne“, versichert der vor sieben Jahren nach Willendorf zugezogene 42-jährige Grabner. „Alleine schon die Möglichkeit, mich mit meinem Produkt via TV zu präsentieren, ist bereits unbezahlbare Werbung.“ Der gebürtige Steirer, verheiratet mit der Burgenländerin Marina und Vater von drei Kindern, möchte seine „Mütze“ keinesfalls als Billigprodukt durch Großkonzerne vermarktet wissen, vielmehr schwebt ihm eine gewisse Exklusivität der bereits patentierten Erfindung vor.