Ein Weg voller Botschaften. Weil die Tafeln bereits veraltet waren, taten sich drei Orte zusammen, um neue zu schaffen. Alle wurden mit Sprüchen von Ernst Ferstl versehen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 28. April 2019 (04:55)
Philipp Grabner
Eine der insgesamt 20 Stationen des „Ernst Ferstl-Gedankenweges“ mit Namensgeber, Dichter Ernst Ferstl aus Zöbern. „Die Tafeln sind wirklich toll geworden“, freut er sich über das Ergebnis.

Es ist wohl ein Paradebeispiel für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit: Weil der bestehende „Ernst Ferstl-Gedankenweg“ bereits in die Jahre gekommen war, taten sich die Gemeinden Zöbern sowie Krumbach und Bad Schönau zusammen, um einen erneuerten Weg zu schaffen. „Das Holz war schon schlecht, teilweise waren die Sprüche nicht mehr zu lesen“, weiß Namensgeber, Ex-Hauptschullehrer und Dichter Ernst Ferstl im NÖN-Gespräch zu berichten.

Unter Federführung der Dorferneuerungsvereine entstanden nun 20 neue Tafeln, die hauptsächlich entlang des Radweges – in den Gemeindegebieten Zöbern, Krumbach und Bad Schönau – aufgestellt wurden. Eine Tafel findet sich auf dem Rastplatz in Kampichl wieder. „Die Rückmeldungen sind sehr positiv, manche Leute schicken mir via ,Facebook‘ sogar Fotos von ihnen vor einer der Tafeln“, freut sich Ferstl. Jede der 20 Holztafeln ist mit einem von Ferstls vielen Sprüchen versehen. „Einfache, kurze, prägnante Texte, mit denen jeder etwas anfangen kann“, erklärt Ferstl, der bereits mehr als 30 Bücher veröffentlicht hat.

Die Kosten für das Projekt, welches im Rahmen eines Ideenwettbewerbes von Land und Dorferneuerung ausgezeichnet wurde, belaufen sich auf rund 20.000 Euro.