Betreuung in NÖ-Schulen wird nur selten genutzt. Im Durchschnitt werden in Niederösterreich unter zehn Prozent der Schüler in den Schuleinrichtungen vor Ort betreut.

Von Ondrej Svatos. Erstellt am 08. April 2021 (12:34)
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gemeinsam mit Bildungsdirektor Johann Heuras (beide ÖVP).
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Momentan findet der Unterricht in Niederösterreich bis 18. April im Distance-Learning statt. Für jene Schüler die eine Betreuung vor Ort brauchen, gibt es ein entsprechendes Angebot. Aktuell werden im Durchschnitt unter zehn Prozent der Schüler in den NÖ-Schulen betreut, davon 15 Prozent in der Volksschule und zwei Prozent in der Unterstufe. Das Angebot steht jedem zur Verfügung. “Unser Appell ist es aber, die Maßnahme des Social-Distancing weiterhin so gut wie möglich mitzutragen, um Kontakte zu minimieren“, erklären Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras (beide ÖVP).

Um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird natürlich auch beim Betreuungsangebot vor Ort auf das Einhalten der Hygienemaßnahmen geachtet. Außerdem haben die Schüler, die in den NÖ-Schulen betreut werden, die Möglichkeit, sich mit den bereits gut bewährten Selbsttests regelmäßig auf das Coronavirus zu testen.

“Das Distance-Learning hat sich mittlerweile gut eingespielt”LR Teschl-Hofmeister

„Auch wenn wir uns alle einen normalen Schulalltag wünschen, steht die Gesundheit an erster Stelle. Mittlerweile hat sich das Distance-Learning sehr gut eingespielt und wir sind sehr dankbar, dass sowohl das Lehrpersonal als auch die Schüler sowie ihre Familien sehr darum bemüht sind, diese herausfordernden Zeiten miteinander bestmöglich zu überstehen“, so Teschl-Hofmeister und Heuras. 

Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Für die Schüler der Abschlussklassen gilt ab nächster Woche eine Ausnahme: Sie sollen an die Schulen kommen, um sich auf ihre Abschlüsse bestmöglich vorzubereiten. „Wir alle wissen, dass der Präsenzunterricht die beste Art von Unterricht ist, weshalb es vor allem für die Abschlussklassen möglich sein soll, dass sie sich in den Klassen vorbereiten”, sagen Teschl-Hofmeister und Heuras