Von Apfel bis Ei: Woher das Essen kommt

Ab Oktober sollen Lebensmittel und ihre Herkunft auch in Niederösterreichs Schulen am Stundenplan stehen.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:13
440_0008_8203690_noe41lebensmittelschwerpunkt2_c_slasla.jpg
Mit dem Apfel fängt’s an: Zum Auftakt des Schwerpunkts in (Nieder-)Österreichs Schulen soll es im Oktober um Obst und Gemüse, um Saisonalität und Ernährungsbildung gehen.
Foto: Shutterstock.com/SlaSla

Schulfach gibt’s (noch) keines. Aber die „größte bundesweite Bildungsoffensive zum Thema“, sagt die Landwirtschaftsministerin. Und: ein „wichtiges Fundament für die Zukunft unserer Kinder“, sagt der Bildungsminister. Und meint den Lebensmittelschwerpunkt, der noch im Oktober in ganz Österreich in den Schulen starten soll.

Jeden Monat will der alles rund ums Essen zum Thema im Klassenzimmer machen – von Obst und Gemüse im Oktober über Zucker im November, Getreide im Jänner, Fleisch im März bis zum Ei im April oder zur Milch im Mai. Zu den Lebensmitteln und ihrer Herkunft kommen noch Fragen zur Kennzeichnung, Verschwendung, Klimaschutz, Foodtrends, Kulturlandschaften oder Artenvielfalt. Dazu hat der Verein Land schafft Leben, der den Schwerpunkt initiiert und auch mit der NÖN eine Kooperation zum Thema laufen hat, Unterrichtsvorschläge, Lernmaterialien, Arbeitsblätter und andere Ideen vom Kindergarten bis zur höheren Schule erarbeitet, die den Pädagogen zur Verfügung gestellt werden.

In NÖ freut sich Bildungsdirektor Johann Heuras „auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Ernährungsbildung“. Und für Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister werden „unsere Bildungseinrichtungen immer mehr zum Lebensraum“ und die Initiative zu einer „wertvollen Ergänzung der pädagogischen Arbeit“.