"Lesen kann man überall. Vorlesen auch". Am 18. März 2021 ist zum vierten Mal österreichischer Vorlesetag. Die Initiative ruft alle Menschen im Land dazu auf, sich für den Vorlesetag anzumelden. Wo man vorliest, spielt dabei keine Rolle.

Von Michael Chudik. Erstellt am 26. Februar 2021 (11:43)
Österreichischer Vorlesetag

Der österreichische Vorlesetag findet am 18. März bereits zum vierten Mal statt. Dabei handelt es sich um eine Initiative, "die das Lesen wieder ins Zentrum des allgemeinen Interesses rücken will". An diesem Tag sind alle von jung bis alt dazu eingeladen, anderen Menschen vorzulesen. Lesen sei der Grundbaustein unserer Kultur.

Insbesondere in der aktuellen Zeit, wo Kurznachrichten und Emojis immer mehr Bedeutung zukommt, ist es sich wichtig, die "Fähigkeit, Zusammenhänge zu begreifen und lange Texte zu verstehen" zu behalten, heißt es auf der Webseite. Gerade die Generation „Digital Natives“ habe Schwierigkeiten, sinnergreifend zu lesen.

Mit Stand Freitag Mittag haben sich knapp 2.000 Menschen angemeldet. Bei einer Anmeldung bis zum 28.02.2021 wird ein Vorlesebuch mit personalisierter Widmung versendet. Auch danach bekommt man ein Exemplar, allerdings ohne Widmung. Beim österreichischen Vorlesetag gehe es auch um den sozialen Aspekt, um das Miteinander-Zeit-zu-verbringen. Wo und wem man dabei vorliest, spielt dabei keine Rolle.

Details zur Anmeldung und weitere Informationen sind unter: https://vorlesetag.eu/ erhältlich.