Schulen: Nur 103 positive Nasenbohrertests . In der zweiten Woche nach Öffnung der Schulen wurden 69 Schüler und 34 Pädagogen mittels Anterio-Nasal-Test positiv getestet. PCR-Nachtestungen sind noch ausständig. Bis zu 80% der Fälle lassen sich dadurch bestätigen.

Von Michael Chudik. Erstellt am 18. Februar 2021 (10:26)

Die Rückkehr in die Schulen erfolgte unter verstärkten Hygiene-und Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen regelmäßige Testungen. Die Anterio-Nasal-Tests, auch Nasenbohrertest genannt, werden von den Schülern "gerne angenommen", wie es heißt.

„Mit Hilfe der Selbsttests konnte auch diese Woche wieder verhindert werden, dass unwissentlich coronavirus-positive Schüler bzw. Pädagogen das Virus weitertragen und andere anstecken“, erklären dazu Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Denn 103 Tests fielen positiv aus. 69 Schüler und 34 Pädagogen wurden in der Folge mit einem PCR-Test nachgetestet. Hier ist das Ergebnis noch ausständig. "Insgesamt wurden 237.181 Tests durchgeführt", erklärt Susanne Schiller von der Bildungsdirekton Niederösterreich. Damit lieferte nur rund jeder 2.300. Test ein positives Ergebnis.

Screening des nahen Umfelds

Zusätzlich zu den regelmäßigen Selbsttests besteht in Niederösterreich die Möglichkeit, das nahe Umfeld von positiv-getesteten Schülern screenen zu lassen.

 „Dieses Screening kann jederzeit über die Corona-Leitstelle der Bildungsdirektion NÖ von der Direktion der betroffenen Schule angefordert werden. Die Testungen der Mobilen Teams finden dann mittels Gurgellösung statt“, so Teschl-Hofmeister und Heuras, die weiter betonen, dass diese Tests "kein Allheilmittel, aber ein wesentlicher und bedeutender Bestandteil der Sicherheitskonzepte" sind.