17 Einbrüche: Knapp 100.000 Euro Schaden. 17 Einbrüche in Niederösterreich und Oberösterreich mit einem Schaden von knapp 100.000 Euro sollen von einer tschechischen Bande verübt worden sein.

Erstellt am 01. Juni 2011 (12:19)
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Die vier Männer im Alter von 21, 26, 30 und 33 Jahren dürften seit November 2009 im Wald- und Mühlviertel in Firmen, Geschäfte, Golfclubs, etc. eingebrochen haben. Für drei von ihnen klickten Anfang März nach einem Einbruch in einen Supermarkt in Rainbach im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) die Handschellen, berichtete die NÖ Sicherheitsdirektion am Mittwoch.
 
Laut Ermittlern reisten die Männer für die Einbrüche jeweils von Budweis kommend mit einem Pkw an und flüchteten nach der Tat sofort über einen der kleineren ehemaligen Grenzübergänge. Betroffen waren die Bezirke Freistadt und Rohrbach in Oberösterreich sowie die Bezirke Waidhofen a.d. Thaya und Gmünd in Niederösterreich. Erbeutet wurden u.a. Golfausrüstungen, Tresore und Bargeld. Drei Safes wurden von tschechischen Beamten in einem Fischteich bei Netolice sichergestellt.
 
Der vierte mutmaßliche Täter (30) wurde bereits im vergangenen November nach einem Raubüberfall auf ein Postamt im tschechischen Budweis durch die dortige Exekutive festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Kriminalisten zahlreiches Diebesgut, das den Einbrüchen in Österreich zugeordnet werden konnte. Der Mann soll an elf der Taten beteiligt gewesen sein.
 
Die Verdächtigen seien aufgrund der "erdrückenden Beweislast" geständig, so die Polizei. Sie befinden sich in Krems bzw. Tschechien in U-Haft.