18 neue Offiziere beim Roten Kreuz. Die weiße Fahne konnte das Rote Kreuz am Wochenende nach der Offiziersprüfung hissen: alle 18 angetretenen Kandidaten haben die Führungskräfteprüfung III erfolgreich absolviert.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 25. Juni 2019 (16:56)
RK NÖ / I. Ettenauer
18 Kandidat absolvierten am Wochenende erfolgreich die Offiziersprüfung des Roten Kreuzes in Niederösterreich. Als Prüfer im Einsatz: Landesrettungskommandant-Stv. Johann Kaufmann (links im Bild, sitzend) und Franz Jelinek, Chef des Stabes, Bundesrettungskommando, Österreichisches Rotes Kreuz (rechts im Bild, sitzend)

„Ich freue mich sehr, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten diese doch sehr anspruchsvolle Prüfung bestanden und somit einen langen Ausbildungsweg erfolgreich abgeschlossen haben“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich.

„Das zeugt von der hohen Qualität der Ausbildung, aber auch von der Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Anspruchsvolle Ausbildung

Die kommissionelle Prüfung setzt den Schlusspunkt über eine vieljährige und anspruchsvolle Ausbildung als Führungskraft beim Roten Kreuz und wurde in Tulln abgehalten.

Neben einer Fach-Grundausbildung (z.B. Sanitäter, Hundeführer, Krisenintervention und vielem mehr) muss eine künftige Führungskraft im Roten Kreuz zunächst die Gruppen- und Zugskommandanten-Ausbildung absolvieren und Praxis sammeln.

Dann erst kann man zur Ausbildung zum Offizier zugelassen werden. Ein Teil wird dabei von den Fachreferenten des Roten Kreuzes Niederösterreich unterrichtet, ein anderer Teil durch das Österreichische Rote Kreuz. Abschließend muss eine Offiziersarbeit verfasst oder ein Planspiel absolviert werden, gefolgt von der Abschlussprüfung.