Mutmaßlicher Täter wegen Sexualdelikten vorgemerkt. Jener 45-Jährige, der eine 25-Jährige im Bezirk Zwettl entführt, eingesperrt und vergewaltigt haben soll, soll als mutmaßlicher Triebtäter einschlägig bekannt sein, berichteten Medien am Donnerstag.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 03. August 2017 (10:33)
Der mutmaßliche Täter konnte gefasst werden.
Symbolbild: Bilderbox

Die Polizei wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen. Der Mann soll die Frau laut Berichten in sein Haus im Mostviertel gebracht, sich an ihr vergangen und sie dann ins Waldviertel zurückgefahren haben.

Der Verdächtige soll wegen 30 Sexualdelikten vorgemerkt sein, er soll sich unter anderem vor Schülerinnen entblößt und vor ihnen onaniert haben, berichtete der "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). In der "Krone" war von Dutzenden Fällen von Exhibitionismus zu lesen.

Zu Details zum Kriminalfall hielt sich die Exekutive weiterhin bedeckt, auch über den Tathergang wurden vorerst keine Details bekanntgegeben. Es müssten die Ergebnisse einer Hausdurchsuchung und Spurensicherung im Wohnhaus des 45-Jährigen abgewartet werden, teilte ein Polizeisprecher mit. Auch ein Spürhund soll im Einsatz gewesen sein.

Opfer in Wohnhaus entführt und missbraucht

Der Verdächtige soll laut Medienberichten die junge Frau am Samstag von einem See im Bezirk Zwettl in sein Fahrzeug gezerrt, sie in sein Wohnhaus im Bezirk Scheibbs entführt, angekettet, geknebelt und die Nacht über mehrfach missbraucht haben. Am Sonntag soll der Mann das Opfer den Berichten zufolge in eine Kiste gepfercht und zum See zurückgefahren haben, wo er sie ausgesetzt haben soll. Die 25-Jährige wurde am Sonntag mit Verletzungen gefunden.

Die Frau konnte laut "Kurier" Angaben zum Fahrzeug machen und sich an Fragmente des Kennzeichens erinnern, was zur Festnahme des 45-Jährigen am Montag geführt haben soll. Die Polizei ermittelt laut einem Sprecher "in alle Richtungen" - u.a. werde auch geprüft, ob es Komplizen bzw. Mitwisser gibt.