A4 nach Unfällen mehr als zwei Stunden gesperrt. Mehr als zwei Stunden lang ist am Freitagabend die Ostautobahn (A4) in Fahrtrichtung Ungarn gesperrt gewesen.

Erstellt am 06. August 2011 (09:58)
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Staus auf der Ostautobahn gehören zur Rush-Hour dazu. Regionspolitiker intervenieren für den Ausbau der dritten Spur.
Zwischen den Anschlussstellen Flughafen Wien und Fischamend hatten sich laut Sicherheitsdirektion vier Unfälle ereignet. In die Karambolagen auf einem Abschnitt von etwa vier Kilometern waren 20 Fahrzeuge involviert. Zwei Personen wurden verletzt. Das Rote Kreuz versorgte Kfz-Insassen im Stau mit Wasser.

Die Serie der Unfälle hatte gegen 18.00 Uhr im Gemeindegebiet von Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) begonnen. Laut Polizei waren drei Fahrzeuge beteiligt. Im Rückstau kollidierten in der Folge sechs Autos, wobei drei Lenker von Kfz mit slowakischen Kennzeichen Fahrerflucht begingen. In einen weiteren Auffahrunfall waren vier Wagen involviert. Schließlich kollidierten nur knapp 15 Minuten nach der ersten Karambolage noch sieben Autos. Dabei wurden ein Bosnier und ein Österreicher verletzt und ins Landesklinikum Mödling bzw. ins Wiener Rudolfspital eingeliefert.

Die Kollisionen hatten erhebliche Blechschäden zur Folge, so die Polizei. Die Richtungsfahrbahn Ungarn war bis 20.20 Uhr gesperrt. Staus bildeten sich nicht nur auf der A4, sondern auch auf der Umleitungsstrecke über die B9.