Neue Woche bringt Gewitter, danach im Osten deutlich kühler

Erstellt am 15. Mai 2022 | 10:37
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Symbolbild Regen Schlechtwetter Regenschirm
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Foto: Shutterstock.com, Brian
Der Wonnemonat Mai präsentiert sich derzeit, als ob er bereits ein Sommermonat wäre, dementsprechend liegen die Abweichungen zum klimatologischen Mittel landesweit bei rund +2 Grad.
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Die neue Woche verspricht nun abwechslungsreiches Wetter.

Am Montag gewittrig

Der Wochenbeginn verläuft bereits turbulent. Von der Früh weg gehen in Vorarlberg Schauer nieder. Diese breiten sich am Vormittag auf das Tiroler Oberland aus und der Nachmittag verläuft von den Tiroler Alpen bis zum Alpenostrand sowie auch im Süden verbreitet gewittrig. Dabei sind einzelne Unwetter zu erwarten. „Die Hauptgefahr bei diesen Gewitter stellt Starkregen dar“, prognostiziert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der österreichischen Unwetterzentrale.

Dabei können durchaus 20 bis 30 Liter auf den Quadratmeter in kurzer Zeit fallen und folglich sind örtlich Überflutungen zu erwarten. Die Gewitteraktivität beschränkt sich am Nachmittag zumeist auf das Berg- und Hügelland und erst am Abend und in der ersten Nachthälfte wird es schließlich auch im Innviertel gewittrig. Davor werden von West nach Ost 22 bis 30 Grad erreicht.

Der Dienstag bringt verbreitet Abkühlung

Am Dienstag stellt sich schließlich unbeständiges und am Alpenostrand windiges Wetter ein. Im Vorfeld einer Störung, die von Norden her aufzieht, verläuft der Tag zunächst nördlich der Alpen wechselhaft mit weiteren Schauern und vereinzelten Gewittern. „Dazu weht am Alpenostrand teils stürmischer und im östlichen Bergland föhniger Nordwestwind“, führt Spatzierer aus. Damit wird im Osten merklich kühler und im Zusammenspiel mit dem Wind fühlten sich die Werte um 20 Grad noch kühler an. Zudem bilden sich am Nachmittag im Süden neuerlich kräftigere Gewitter, hier besteht ganz vereinzelt Unwettergefahr, durch Starkregen und kleinen Hagel.

Zur Wochenmitte kurzzeitig ruhig

Der Mittwoch bringt schließlich im Osten mit einfließender kühlerer und trockenerer Luft eine Wetterberuhigung, im Westen gehen nurmehr einzelne Schauer nieder. Dazu werden hier die höchsten Werte mit 28 Grad erwartet. Auch der Donnerstag verläuft meist sonnig, im Westen gehen bei Werten nahe 30 Grad aber vereinzelte nachmittägliche Wärmegewitter nieder.

Am Freitag teils schwül-warm, danach kälter

Zum Freitag hin breitet sich feucht-warme Luft wieder im gesamten Land aus und die Höchstwerte liegen um 30 Grad. Dazu bilden sich aber wieder Quellwolken und in der Westhälfte und im Norden gehen teils kräftige Gewitter mit Starkregen nieder. „Nach derzeitigem Stand bringt dann der Samstag verbreitet schwere Gewitter“, analysiert Spatzierer die Modelle. Bei dem Durchgang einer markanten Kaltfront sind alle Bedingungen geben, die notwendig sind für heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Dazu deutet sich im Osten und Süden ein weiterer Hitzetag an. Anschließend ist am Sonntag noch etwas Spielraum bei den Höchstwerten, es deutet sich aber ein markanter Temperaturrückgang auf Höchstwerte um oder unter 20 Grad an.