Weinviertlerin bei 15-Meter-Absturz im Toten Gebirge verletzt

Aktualisiert am 25. Juni 2022 | 11:21
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53-Jährige dürfte Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben.
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Eine Bergsteigerin aus dem Bezirk Mistelbach (NÖ) ist am Freitagnachmittag beim Abstieg vom Hohen Kreuz (2.174 m) im Toten Gebirge (Gem. Grünau im Almtal) rund 15 Meter abgestürzt und dabei schwer verletzt worden. In der sogenannten Arzlochscharte war ihr ein Felsblock ausgebrochen, woraufhin sie den Halt verlor und rund 15 Meter über zwei Felsbänder stürzte. Die 53-Jährige dürfte ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Schulterverletzung erlitten haben, informierte die Bergrettung.

Ihr Begleiter, ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Korneuburg, alarmierte die Einsatzkräfte. Da eine Seilbergung mit dem Rettungshubschrauber wegen des Wetters nicht möglich war, wurden Bergretter und ein Notarzt so nah wie möglich zur Unfallstelle geflogen, von wo sie zur Verletzten aufstiegen.

Nach der Erstversorgung trugen die Helfer die Niederösterreicherin zu einer Stelle, wo sie der Helikopter aufnehmen und ins Krankenhaus Kirchdorf fliegen konnte. Die Bergretter stiegen danach über die Welser Hütte ins Tal ab, wo sie etwa viereinhalb Stunden nach der Alarmierung kurz nach 22.00 Uhr ankamen.