Behinderungen nach Unfällen auf A2 und S1. Zwei Unfälle haben am Mittwoch auf der Südautobahn (A2) und auf der Wiener Außenring Schnellstraße (S1), jeweils im Bereich der Wiener Stadtgrenze, zu erheblichen Behinderungen im Nachmittagsverkehr geführt.

Von APA, Redaktion. Update am 04. September 2019 (17:00)

Auf Höhe der SCS war nach Asfinag-Angaben ein Lkw-Anhänger umgestürzt, im Tunnel Vösendorf waren ein Gefahrguttransport und mehrere Autos in eine Kollision verwickelt.

Auf der A2 in Fahrtrichtung Süden mussten zwei Fahrspuren gesperrt werden. Nachdem der mit Eisentraversen beladene Anhänger wieder aufgestellt war, streikte laut einer Asfinag-Sprecherin zudem die Zugmaschine. Der Rückstau reichte auf die Südost-Tangente (A23) in Wien bis zum Knoten Kaisermühlen.

Der Unfall auf der S1 ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn zur A2. Der Verkehr wurde bei der Vorarlberger Allee abgeleitet. Bei den Verkehrsteilnehmern war ebenfalls Geduld gefragt.

Update

Die Feuerwehren standen nach den Unfällen am Mittwoch auf der Südautobahn (A2) und auf der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) im Einsatz. Gegen 14.00 Uhr wurden die Helfer laut Bezirkskommando Mödling auf die A2 gerufen, für die Lkw-Bergung wurde auch ein Kran aufgeboten. Eine Stunde später kam die nächste Alarmierung. Nach einem Unfall auf der S1 war die Feuerwehr mit Schutzanzügen im Einsatz.

Nach der Kollision im S1-Tunnel Vösendorf Richtung SCS, in die ein Schadstoff-Lkw verwickelt war, erkundete die FF Wiener Neudorf der Aussendung zufolge in Chemikalien-Schutzanzügen die Lage. Der Tunnel war gesperrt und wurde belüftet. Der Schadstoffzug der Feuerwehren des Bezirkes Mödling und der Schadstoffberatungsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes wurden alarmiert.

Haslinger / FF Mödling  /  - www.ff-wr-neudorf.at

Schadstoffeinsatz im Tunnel Vösendorf: Update 17:05 Uhr

Im S1-Tunnel Vösendorf sind derzeit Kräfte von drei Feuerwehren unter der Leitung der FF Wiener Neudorf im Einsatz, nachdem ein Lkw mit Tankauflieger verunfallt ist. Der Lkw hatte eine giftige und brennbare Flüssigkeit geladen.

Aus dem Tank tritt derzeit keine Flüssigkeit mehr aus, im Tank befinden sich noch Restmengen. Bereits ausgelaufene Stoffe wurden von der Feuerwehr gebunden und werden gesichert entsorgt. Die Feuerwehmänner sind mit Chemikalienschutzanzügen im Tunnel im Einsatz und müssen danach dekontaminiert werden, weshalb zusätzliche Kräfte aus Möllersdorf zur Einsatzstelle geholt wurden.

Der Tunnel muss noch rund 90 Minuten gesperrt bleiben.