Top-Leistungen bei Feuerwehr-Zillenmeisterschaften. Angern an der March im Bezirk Gänserndorf stand vergangenes Wochenende ganz im Zeichen der besten Zillenfahrer der NÖ Feuerwehren.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. August 2017 (12:54)
NÖLFK/Matthias Fischer
Top! Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner (l.) mit dem schnellsten Zillenfahrer Manfred Pallinger.

1.500 Zillenbesatzungen kämpften von Donnerstag bis Samstag um Meter und Sekunden. Mit einer Zeit von beeindruckenden 5,02 Minuten bewältigte Manfred Pallinger von der Feuerwehr Allhartsberg die 1600 Meter lange Strecke am schnellsten.

Um am Siegespodest ganz oben zu stehen, musste die Holzzille auf der March 600 Meter mit einem Schiffshaken stromaufwärts geschoben und stromabwärts gerudert werden. Auf der Strecke galt es dabei zudem mehrere Hindernisse zu bewältigen. Unter anderem die Aufnahme vom im Wasser treibenden Schwemmhölzern, die Fahrt durch eng gesetzte Torstangen oder eine vollständige Wende der Zille.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen die Zillenfahrer das ganze Jahr hart trainieren. Die Fahrt in den Rettungsgeräten erfordert nämlich nicht nur viel Kraft, sondern auch enorme Geschicklichkeit.

Bei der Siegerehrung zeigte sich NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner von den sportlichen Leistungen aller Zillenfahrer beeindruckt. "Unsere Mitglieder erbringen jeden Tag tolle Leistungen für unsere Gesellschaft. Das haben sie auch an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

Landesrat Karl Wilfing und Landeshauptfrau-Stellvereterin Karin Renner brachen bei der Siegerehrung eine Lanze für das freiwillige Feuerwehrwesen: "Die 98.000 freiwilligen Feuerwehrmitglieder sind das Rückgrat unseres Sicherheitssystems. Die Männer und Frauen sind immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Egal an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit."