Vignettenpflicht für Umfahrung Hollabrunn ab 1. Juli. Die Umfahrung für Hollabrunn wird Teil der S 3 Weinviertler Schnellstraße. Ab 1. Juli ist die Umfahrung im westlichen Weinviertel daher vignetten- und für Lkw über 3,5 Tonnen mautpflichtig.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Juni 2019 (15:37)
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Ab 1. Juli ist die Umfahrung Hollabrunn im westlichen Weinviertel vignetten- und für Lkw über 3,5 Tonnen mautpflichtig.

Derzeit endet die S 3 bei der Anschlussstelle Hollabrunn Süd. Die Baustelle zum Weiterbau der S 3 zwischen Hollabrunn und Guntersdorf startet bei der künftigen Anschlussstelle Hollabrunn Nord. Dazwischen liegt die Umfahrung Hollabrunn. Damit die S 3 ab Ende 2020 in der gesamten Länge vom Knoten Stockerau bis Guntersdorf durchgehend als Schnellstraße befahrbar ist, bindet die ASFINAG die Umfahrung in die Schnellstraße ein. Für die dazu baulichen Anpassungen übernimmt die ASFINAG die Umfahrung am 1. Juli vom Land Niederösterreich. Damit wird die Umfahrung Hollabrunn als Teil des hochrangigen österreichischen Straßennetzes per Gesetz auch maut- und vignettenpflichtig. 

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Eine Grafik des betroffenen Abschnittes.

Sanierung bis 2020

Bis zur Verkehrsfreigabe der S 3 in ihrer gesamten Länge von elf Kilometer – Ende 2020 – werden auf der Umfahrung die Fahrbahn tiefgreifend saniert sowie die Bodenmarkierungen und Beschilderungen adaptiert. Für den Verkehr steht auf der Umfahrung weiterhin jeweils eine Fahrspur zur Verfügung.

Insgesamt investiert die ASFINAG in die S 3 im Großraum Hollabrunn 125 Millionen Euro.