Südbahnstrecke: Güterwaggons in Brand geraten

Aktualisiert am 14. April 2018 | 17:41
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Drei Güterwaggons sind am Samstagnachmittag auf der Südbahnstrecke in Niederösterreich in Brand geraten.
Werbung

Die Flammen griffen auf Bahndamm und Grüngürtel über. Der Zugführer hielt in Pfaffstätten (Bezirk Baden) an. Der Brand war gegen 17.00 Uhr "unter Kontrolle", berichtete Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Die Südbahnstrecke war laut ÖAMTC zwischen Wien-Liesing und Baden gesperrt.

Die Waggons waren Richtung Süden unterwegs gewesen und zwischen Gumpoldskirchen (Bezirk Mödling) und Pfaffstätten aus vorerst unbekannter Ursache in Brand geraten. Es habe sich um keinen Gefahrengut-Transport gehandelt, hielt Resperger vom Landeskommando Niederösterreich fest. Entlang der Strecke sei es zu mehreren Dammbränden gekommen.

Ein ÖAMTC-Sprecher berichtete von einer großen Rauchsäule. Bei den Löscharbeiten entlang der Strecke und in Pfaffstätten standen fünf Feuerwehren mit 90 Mitgliedern im Einsatz. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten.

Umleitungen und Schienenersatzverkehr

Fernzüge wurden über die Pottendorfer Linie umgeleitet, für den Nahverkehr wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, hieß es von den ÖBB auf APA-Anfrage.

Wegen einer Oberleitungsstörung seien zwischen Liesing und Bad Vöslau keine Fahrten möglich, wurde auf der ÖBB-Webseite mitgeteilt. Fahrgäste wurden ersucht, mehr Reisezeit einzuplanen.

Die Unterbrechung werde bis mindestens 21.00 Uhr dauern, hieß es von den ÖBB.

In den Waggons befanden sich Möbel, es handelte sich nicht um einen ÖBB-Güterzug, hieß es. Ein ÖAMTC-Sprecher berichtete von einer großen Rauchsäule. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten.

Die Südbahnstrecke war zwischen Wien-Liesing und Bad Vöslau in beiden Richtungen unterbrochen. Ab 19.00 Uhr machten sich Techniker an Ort und Stelle ein Bild des entstandenen Schadens. Bis 21.00 Uhr sollte sich entscheiden, ob ein eingleisiger Betrieb wieder aufgenommen werden kann.