24-Jähriger erfand Raubüberfall in Zug. Ein angeblicher Raubüberfall auf einen 24-Jährigen aus Wiener Neustadt während einer Zugfahrt im März war erfunden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. Mai 2017 (10:30)
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Das "Opfer" widerrief bei einer neuerlichen Befragung seine Aussage und gab an, damals aus eigenem Verschulden gestürzt zu sein, teilte die NÖ Landespolizeidirektion am Montag mit. Der Mann wird nun wegen Vortäuschung einer Straftat angezeigt.

Die Ermittlungen waren im April aufgenommen worden, nachdem der 24-Jährige den "Raub" seiner Geldbörse verspätet angezeigt hatte. Nach seiner damaligen Darstellung sei er in der Bahn im Bezirk Baden von zwei Unbekannten Männern um eine Spende gebeten und dann auf den Hinterkopf geschlagen worden. Als er wieder zu sich kam, hätte ihm die Börse gefehlt.