Gasflasche als Risiko bei Wohnhausbrand in St. Georgen. Dicke Rauchschwaden strömten am Mittwochnachmittag aus einem Wohnhaus in Ochsenburg.

Von Gila Wohlmann. Update am 14. September 2020 (13:49)

Sofort  rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-St. Georgen aus. Aufgrund der unklaren Lage wurden die Feuerwehren St. Pölten-Spratzern, St. Pölten-Ochsenburg, St. Pölten-Stadt sowie die FF Wilhelmsburg-Stadt ebenfalls mitalarmiert.

Der Einsatzleiter der FF St. Georgen lokalisierte den Brand im zweiten Obergeschoss der Wohnhausanlage. „Es befanden sich zum diesen Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude“, schildert Christoph Eque von der FF St. Pölten-St. Georgen.

Unter schwerem Atemschutz konnten sich die Florianis bis zum Brandherd durchschlagen. „Die Einsatztätigkeiten wurden jedoch durch die massive Rauchentwicklung zu einer Herausforderung“, berichtet er weiter.
Hoch explosive Gefahr bestand durch eine am Balkon gelagerte Gasflasche. Diese wurde rasch von der Feuerwehr mittels Drehleiter geborgen.

Nach rund einer Stunde konnte „Brand Aus“ gemeldet werden.

Brandermittler der Polizei konnten mittlerweile die Ursache des Feuers klären: Der Brand ist durch einen technischen Defekt im Akkubereich eines elektrisch betriebenen Longboards entstanden.

Seitens der Feuerwehr standen 15 Fahrzeuge mit 60 Mitgliedern im Einsatz.

„Die Zusammenarbeit klappte mit den anderen Blaulichtorganisationen sehr gut. Die Samariterbund St. Georgen stellte dankenswerter Abstellflächen für die Feuerwehrgerätschaften zur Verfügung.