Bundesheer im Ybbstal im Einsatz. Soldaten des Jägerbataillon 12 und Straßenmeisterei mit Aufräumarbeiten nach Hochwässern beschäftigt.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 17. Mai 2014 (15:18)
NOEN, Leo Lugmayr, Michael Eder
Soldaten des Bundesheerers sind derzeit entlang der B31 im Bereich von Kleinhollenstein damit beschäftigt, die Zubringerbäche zur Ybbs von Verklausungen zu befreien. An zwei Punkten sind derzeit jeweils rund 20 Soldaten des Jägerbataillon 12 aus Amstetten gemeinsasm mit der Straßenmeisterei im Einsatz.
Weitere Soldaten warten in Gstadt auf weitere Befehle, wo sie als nächstes Anpacken sollen. Vorerst sind die Aufräumarbeiten aber bei mehreren Zubringerbächen noch nicht gefahrlos möglich.

L6180 noch gesperrt

Die abgegangenen Muren bei Kleinhollenstein und Seeburg, die gestern den Straßenverkehr auf der B31 lahm gelegt haben, sind mittlerweile beseitigt.
Auch die anderen Straßen sind wieder frei. Lediglich die L6180 im Bereich Dornleiten in Hollenstein ist noch gesperrt.
Seit den Mittagstunden wieder geöffnet ist die L99, die Verbindung zwischen Kleinhollenstein und Weyer, sowie die L6181 zwischen St. Georgen/Reith und Kogelsbach.



Gegen 11 Uhr wurden mit einem Hubschrauber des Bundesheeres und einem Landesgeologen das Gebiet um Ybbsitz und Hollenstein abgeflogen, um Hangabrutschungen geologisch beurteilen zu können.