Stellungsbetrieb in St. Pölten wird wieder hochgefahren. Ab 25. Jänner werden in St. Pölten die Stellungsuntersuchungen wieder auf 60 Stellungspflichtige pro Tag angehoben - und damit wieder mit voller Kapazität durchgeführt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Januar 2021 (11:09)
Stellungsbetrieb beim Bundesheer: Ab 25. Jänner wird der in St. Pölten wieder mit vollen Kapazitäten durchgeführt.
Bundesheer/Harald Minich

Aufgrund des drastischen Anstieges an COVID-19-infizierten Personen in Österreich am Ende des Jahres 2020 und der damit verbundenen Gefahr einer Ansteckung bei der Stellungsuntersuchung, wurden die Anzahl der zu untersuchenden Stellungspflichtigen reduziert. So wurden ab 23. November nur mehr maximal 30 Stellungspflichtige pro Stellungstermin zur Untersuchung geladen. 

Mit FFP2-Maske und Plexiglaswänden

Das ändert sich mit dem 25. Jänner. Der Stellungsbetrieb erfolgt weiterhin unter hohen Hygiene- und Schutzmaßnahmen. So ist das Tragen einer FFP2-Maske und das Abstandhalten während der Untersuchung Plicht. Es wird auch ein Gesundheitsscreening der Stellungspflichtigen vor dem Betreten des Stellungsgebäudes durchgeführt. Das Personal der Stellungskommission verrichtet seine Arbeit mit medizinischer Schutzausrüstung. Wo es möglich ist, werden Plexiglaswände errichtet, um so eine zusätzliche Schutzbarriere zu schaffen.

Teiltauglichkeit: Kriterien erst ab Jahrgang 2003 angewandt

Das Stellungsjahr 2021 hat am 4.Jänner begonnen, wobei zuerst noch jene Stellungpflichtigen des Geburtsjahrgangs 2002 untersucht werden, die aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 nicht mehr untersucht werden konnten. Der Geburtsjahrgang 2003, der planmäßig im aktuellen Jahr 2021 an der Reihe ist, beginnt unmittelbar danach.
Die "neuen" Kriterien der Teiltauglichkeit werden erst ab dem Geburtsjahrgang 2003 angewandt.