Anmeldung für erste Impftermine startet am Mittwoch. Am 10. Februar um 10 Uhr fällt der Startschuss: Über-80-Jährige und Menschen mit Trisomie 21 können dann online Termine für die erste und zweite Teilimpfung buchen. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, wird die Anmeldung für weitere Gruppen freigeschalten.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 09. Februar 2021 (11:50)
Symbolbild
APA (dpa)

Die von vielen ersehnte erste konkrete Info zur Vergabe der Covid-Impftermine in NÖ flatterte zu Beginn der Woche in die E-Mail-Postfächer. Alle vorregistrierten Niederösterreicherinnen und Niederösterreich wurden darüber informiert, dass morgen, Mittwoch, die ersten rund 10.000 Impftermine für die niederösterreichische Bevölkerung zur Anmeldung freigeschaltet werden.

Anmelden können sich für die Spritze gegen Corona ab 10 Uhr aber nur über-80-Jährige und Menschen mit Trisomie 21. Möglich ist das ab 10 Uhr unter: www.impfung.at/termin  für die erste und die zweite Teilimpfung.

Die gewünschte Impfstelle kann man bei der Terminbuchung auswählen. Momentan gibt es etwa 300 Ordinationen in NÖ, die impfen.

Termin-Buchung vorerst nur online möglich

Weniger Internet-affine Menschen müssen noch warten. "Eine Terminbuchung ist momentan nur online möglich, da die Anzahl der Impfinteressierten die Anzahl der möglichen Termine aufgrund des Impfstoffmangels bei weitem übersteigt", heißt es auf der Seite von Notruf NÖ. Steht mehr Impfstoff zur Verfügung, wird es auch telefonisch möglich sein. Außerdem haben Gemeinden bereits 

Jetzt sollen laufend weitere Infos folgen: „Alle auf der Impfwebseite vorregistrierten Personen werden ab nun regelmäßig über die aktuelle Prioritätenreihung sowie den Impfstart für bestimmte Zielgruppen informiert. Jene Gruppen, die laut Impfplan an der Reihe sind, werden nach Verfügbarkeit des Impfstoffes zudem zu einer Terminbuchung eingeladen“, erklären Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Auch besonders gefährdete Berufsgruppen werden geimpft

Neben den Impfungen für hochbetagte Menschen und Menschen mit Trisomie 21, laufen  Impfungen von Hochrisikopersonen in institutioneller Betreuung sowie besonders gefährdeter Berufsgruppen, wie Arbeitskräfte der Hauskrankenpflege, Menschen, die Covid-Tests abnehmen, oder Mitarbeiter der Rettungsdienste.

Der Großteil der Bevölkerung kann aufgrund des knappen Impfstoffs erst ab dem zweiten Quartal geimpft werden. „Alle anderen Bevölkerungs- und Risikogruppen ersuche ich noch um ein wenig Geduld, bis weiterer Impfstoff verfügbar ist. Zwar wird jede verfügbare Impfdosis sofort abgerufen und nach der Reihung des Impfplans verabreicht, allerdings steht in Österreich derzeit der Impfstoff nur begrenzt zur Verfügung“, sagt Christof Constantin Chwojka, Impfkoordinator des Landes.