Keine weiteren "Impf-Vordrängler" in Niederösterreich. In Niederösterreich sind bis Freitagvormittag in Bezug auf die Impfung gegen das Coronavirus keine weiteren "Vordrängler" aufgetaucht.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 22. Januar 2021 (11:01)
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Bereits Anfang der Woche war der Fall des Bürgermeisters von Pottendorf (Bezirk Baden), Thomas Sabbata-Valteiner (SPÖ), bekannt geworden. Er hatte sich im örtlichen Pflege- und Betreuungszentrum immunisieren lassen.

Bereits geimpft ist auch Karin Baier (SPÖ), Bürgermeisterin von Schwechat. Sie erhielt ebenfalls in einem Seniorenheim die Injektion. Dort seien zahlreiche Dosen übrig geblieben, weshalb Angehörige und Risikopatienten kontaktiert worden wären. Zur zweiten Kategorie zählt Baier - aufgrund einer seit vielen Jahren vorliegenden chronischen Erkrankung.

Die Vorgehensweise bei übrig gebliebenen Vakzinen wurde von Notruf NÖ genauer skizziert. Herangezogen werden sollen in so einem Fall regionale Ersatzlisten. Verimpft werden müsse alles, allerdings sei nach der Priorisierung des Nationalen Impfgremiums vorzugehen. Risikopatienten oder Mitarbeiter des Rettungsdienstes seien hier vorzuziehen.