Patienten werden auch im Klinikum Hollabrunn versorgt. Covid-19-Patienten werden in Niederösterreich künftig auch im Landesklinikum Hollabrunn versorgt. Die Betreuung erfolgt nach Angaben der Landesgesundheitsagentur vom Montag in einer abgegrenzten Station.

Von Christoph Reiterer und APA / NÖN.at. Update am 28. September 2020 (10:53)
Klinikum Hollabrunn
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Bisher waren bereits die Standorte Melk, Lilienfeld, Stockerau, Neunkirchen, Waidhofen a.d. Thaya, Mödling, Tulln und Gmünd zur Behandlung von Infizierten definiert gewesen.

LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) verwies in einer Aussendung auf einen Anstieg bei jenen Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus in den Krankenhäusern behandelt werden müssten. Hospitalisiert seien derzeit im Bundesland 87 Patienten, 13 von ihnen auf Intensivstationen.

Seit September 2019 läuft der Zu- und Umbau des Landesklinikums Hollabrunn, um die räumliche Situation zu verbessern. Zuletzt starteten die Arbeiten an den Außenanlagen. Die Zufahrt zum Haupteingang des Krankenhauses, von der Robert Löfflerstraße kommend, ist für die nächsten beiden Monate gesperrt.

Die Rettungstransporte erfolgen in diesem Zeitraum über den Zugang von der Billrothgasse. Für das Ein- uns Aussteigen von gehbeeinträchtigten Patienten ist ebenfalls die Zufahrt über diesen Zugang vorgesehen. Aufgrund der engen räumlichen Gegebenheiten ist es jedoch erforderlich, das Anhalten des Fahrzeuges so kurz wie möglich zu halten. Die Klinikleitung ersucht um Verständnis für die Einschränkungen.

Aufgrund der Umbauphase stehen auch die beiden Behindertenparkplätze vor dem Haupteingang nicht zur Verfügung. Entsprechend gekennzeichnete Behindertenparkplätze befinden sich am Besucherparkplatz vor dem Klinikum.