Drei Tote bei Verkehrsunfällen in NÖ. Verkehrsunfälle auf niederösterreichischen Straßen haben am Samstag drei Tote und mehrere Verletzte gefordert.

Erstellt am 01. Juli 2012 (11:41)
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Die folgenschwerste Karambolage ereignete sich am Abend in Klosterneuburg (Bezirk Wien- Umgebung). Bei einer Kollision, in die drei Autos verwickelt waren, kam ein Mann ums Leben. Acht weitere Personen, unter ihnen ein Kleinkind, wurden teils schwer verletzt, berichteten die Sicherheitsdirektion und die Feuerwehr.

Der Unfall auf der Umfahrungsstraße Klosterneuburg (B14) hatte sich gegen 22.30 Uhr ereignet. Laut Polizei war ein von einem 31 Jahre alten Rumänen gelenkter Pkw - in Richtung Wien unterwegs - auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Taxi kollidiert, in das in der Folge in ein weiteres Auto krachte. Der Unfallverursacher starb. Vier Landsleute in seinem Wagen wurden ebenso verletzt wie der Taxichauffeur und seine Fahrgäste - eine 25-jährige Frau und ein Kind (4) - sowie der Lenker des dritten in die Karambolage verwickelten Autos.

Die FF Klosterneuburg und Rettungsmannschaften des Roten Kreuzes übernahmen die Erstversorgung der Opfer. Der 31-jährige Rumäne starb noch an der Unfallstelle. Drei weitere Personen, unter ihnen das Kind, wurden schwer verletzt, fünf erlitten leichte Verletzungen, teilte Benjamin Schriebl von der Feuerwehr auf APA-Anfrage mit. Sie wurden in die Landeskliniken Klosterneuburg, Tulln und Krems eingeliefert. Die Umfahrungsstraße Klosterneuburg blieb mehr als drei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Ein Todesopfer hat am Samstagabend ein Verkehrsunfall auf der A21 im Bezirk Baden gefordert. Laut Sicherheitsdirektion kam der Pkw eines männlichen Lenkers, dessen Identität vorerst nicht feststand, aus unbekannter Ursache gegen 20.30 Uhr von der Autobahn ab. Nach etwa 100 Metern touchierte der Wagen eine Leitschiene, überschlug sich mehrmals und blieb schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf den Rädern stehen. Der schwer verletzte Lenker wurde von der Feuerwehr geborgen und von "Christophorus 9" ins SMZ Ost nach Wien transportiert. Der Mann starb noch in den späten Abendstunden in dem Krankenhaus.

An der Unfallstelle auf dem Mühlweg in seiner Heimatstadt St. Pölten erlag am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer (33) den Verletzungen, die er bei einer Kollision mit einem Pkw erlitten hatte. Laut Sicherheitsdirektion hatte ein 90-jähriger Mann mit seinem Auto aus einer Grundstücksausfahrt kommend nach links abbiegen wollen. Dabei dürfte er das Zweirad übersehen haben. Die Maschine sei aufgrund der Spuren quer liegend in den Pkw gerutscht, berichtete die Polizei.

Schwerste Verletzungen erlitt am Samstagabend ein Motorradfahrer bei einem Unfall in Pyhra (Bezirk St. Pölten). Der Mann (24) aus Steinhäusl in der Gemeinde Altlengbach (Bezirk St. Pölten) war laut Sicherheitsdirektion vermutlich mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als er in die linke Seite eines Pkws krachte, dessen Lenker (64) von der L5088 in die L129 abbiegen wollte. Der 24-Jährige wurde per Notarztwagen ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert. Der Pkw-Lenker kam leicht verletzt davon.