Neue Geschäftsführung beim Roten Kreuz. Thomas Wallisch und Andrea Winter sind mit 1. Juli das neue Geschäftsführungs-Team im Roten Kreuz NÖ. Der bisherige Landesgeschäftsführer Peter Kaiser wechselt in seine neue Position als stellvertretender Generalsekretär in das Österreichische Rote Kreuz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Juli 2019 (11:19)
RK NÖ / L. Hürner
Rotes Kreuz NÖ mit neuer Geschäftsführung. Thomas Wallisch und Andrea Winter: Unser gemeinsames Motto lautet „Leben retten, Perspektiven ändern“.

„Peter Kaiser hat neuneinhalb Jahre das Rote Kreuz in Niederösterreich als Geschäftsführer geleitet, mitgestaltet und mitgeprägt, dafür möchte ich mich herzlich bei ihm bedanken und ihm viel Erfolg in seiner neuen Position als stellvertretender Generalsekretär wünschen“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ.

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Der bisherige Landesgeschäftsführer Peter Kaiser ist nun stellvertretender Generalsekretär im Roten Kreuz Österreich. Foto: ÖRK

„Mit Thomas Wallisch und Andrea Winter übernehmen zwei Menschen mit umfangreicher Rotkreuz-Erfahrung die Geschäftsführung des Landesverbandes Niederösterreich. Ich bin überzeugt, mit diesem Duo sehr gut für die Zukunft aufgestellt zu sein. Unser Ziel ist es, das Rote Kreuz als DIE Anlaufstelle für Menschen in Not weiter auszubauen und zu etablieren“, so Schmoll weiter.

"Siebe Grundsätze leben"

Thomas Wallisch, seit 2017 bereits stv. Geschäftsführer und Landesdirektor der Gesundheits- und Sozialen Dienste, ist ab sofort als Landesgeschäftsführer und Andrea Winter als seine Stellevertreterin für die Agenden des Landesverbandes Niederösterreich zuständig. Andrea Winter leitete zuletzt die Marketing-Abteilung des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien. Die größte Freude und Herausforderung sieht sie darin, gemeinsam mit den Tausenden motivierten Mitarbeitern in NÖ, ob hauptberuflich oder freiwillig, die gesetzten Ziele zu erreichen. „Diese Aufgabe und Verantwortung erfüllt mich wie am ersten Tag im Roten Kreuz“, meint Winter. „Die sieben Grundsätze zu leben und auch gegenüber Stakeholdern zu verteidigen, sehe ich ebenfalls als wichtigen Teil unserer Arbeit“, ergänzt Wallisch.

"Hat meine Zeitspende Sinn?"

„Unser gemeinsames Motto ‚Leben retten, Perspektiven ändern‘ ist für uns nicht einfach nur eine aufgeschriebene strategische Leitlinie des Österreichischen Roten Kreuzes, die aus der Strategie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft abgeleitet wurde. In diesem kurzen Satz findet sich alles wieder. Was bewirken wir mit unserem (täglichen) Tun? Hat meine Zeitspende einen Sinn? Wir als Rotes Kreuz haben es uns zur Aufgabe gesetzt, durch die Änderung der Perspektiven Leben zu retten. Und das können wir auf die vielfältigste Art. Täglich. Und in allen unseren Leistungsbereichen – in der Jugendarbeit, im Rettungsdienst, den Gesundheits- und Sozialen Diensten, der Ausbildung oder dem Verein selbst mit Unterstützung der gesamte Supportdienste. Das wollen wir in den nächsten Jahren gemeinsam mit einem starken Team in Niederösterreich.“