24-Jähriger war auf Kellerabteile spezialisiert. Pole ließ Werkzeuge, Maschinen und Fahrradhelme im Gesamtwert von mehr als 18.000 Euro mitgehen.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 14. Februar 2020 (13:22)
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Auf Einbrüche in Kellerabteile von niederösterreichischen Mehrparteienhäusern ist ein 24-Jähriger spezialisiert gewesen. Dem Polen wurden zehn vollendete und 21 versuchte Diebstähle zugeordnet, berichtete die Polizei am Freitag. Mitgehen ließ der Mann Werkzeuge, Maschinen und Fahrradhelme im Gesamtwert von mehr als 18.000 Euro. Die Gegenstände verkaufte er anschließend in Tschechien.

Die Diebestouren des 24-Jährigen fanden laut Exekutive im Zeitraum von 31. Juli bis 21. Oktober des Vorjahres statt. Die Tatorte lagen in Baden, St. Pölten, Retz (Bezirk Hollabrunn) und Horn. Der Beschuldigte war geständig. Bei einem Coup in Baden soll ihn ein 27-jähriger Landsmann unterstützt haben. Dieser stritt die Beteiligung ab.

Festgenommen wurden beide Männer bereits am 6. November 2019 nach einem Ladendiebstahl in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling). Der Ältere leistete Widerstand und verletzte dabei den Mitarbeiter eines Geschäfts und einen Beamten. Die Polen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert, weitere Erhebungen brachten schließlich Licht ins Dunkel der Einbrüche in die Kellerabteile.