Elsner will Wiederaufnahme von BAWAG-Prozess. Der seit Juli wieder in Freiheit befindliche Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner strebt eine Wiederaufnahme des größten Wirtschaftsprozesses in Österreich an und glaubt Beweise dafür zu haben, dass sein ehemaliger Geschäftspartner Wolfgang Flöttl Hunderte Millionen Spekulationsverluste zu Unrecht behauptet hat.

Erstellt am 24. November 2011 (19:43)
Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner neuen Ausgabe. Konkret behaupte Elsner, dass die 1995 und 1998 in zwei Gesellschaften Flöttls aufgelaufenen Totalverluste auf unrichtigen Darstellungen und falschen Urkunden beruhten. Als Indiz beruft sich Elsner auf Kontoauszüge mit Zinsgutschriften, die belegen sollen, dass kein Totalverlust eingetreten sein kann.

Der Anwalt von Flöttl, Herbert Eichenseder, weist die Angriffe zurück: "Das ist alles nichts Neues. Die Sache wurde bereits im Verfahren ausgehandelt." Es gebe bezüglich der Totalverluste umfangreiche Guthaben. Die Neuaufnahme von Prozessen setzt neue Beweismittel voraus.