Enorme Ausfälle auch am Wildbestand erwartet. Das Hochwasser an der Donau werde auch enorme Ausfälle am Wildbestand zur Folge haben. Vor allem Jungtiere werden umgekommen sein, sagte Peter Lebersorger, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, am Freitag.

Erstellt am 07. Juni 2013 (12:44)
APA13074556-2 - 05062013 - HAGSDORF - …STERREICH: ZU APA-TEXT CI - Kräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten in Hagsdorf nahe Ybbs, nachdem die Pegelstände der Donau leicht zurückgegangen waren. Die Belastung durch Hochwasser verlagert sich bereits ostwärts, bleibt jedoch weiterhin angespannt. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER
NOEN, HELMUT FOHRINGER (APA)
Gleichzeitig hatte er einen Appell parat: Nach der Flut dürften die Tiere jetzt nicht auch "von den Menschen herumgehetzt werden".

Fotografierende Menschen größeres Problem als das Wasser

Das Wild habe aufgrund seines Instinkts die "hohen Stellen" - Rettungsinseln oder -hügel - in den Donau- Auen gefunden, betonte Lebersorger. Viele Alttiere hätten daher überlebt. Jetzt gelte es, ihnen "Ruhe zu lassen". Der Mensch sollte daher "die Au meiden, damit sich die Natur wieder einrichten kann".

Menschen, die Fotos und Filme machen wollten, seien ein noch größeres Problem als das Wasser. Lebersorger sprach sich sogar für ein generelles Betretungsverbot der Auen aus - Einsatzkräfte natürlich ausgenommen.