Todesopfer war angeblich TÜV-Mitarbeiter. Laut Polizei ist der Verstorbene männlich. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich ist geplant.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 12. Dezember 2017 (17:50)
APA (ÖAMTC)
Explosion in der Gasstation Baumgarten

Bei dem Toten nach einer Explosion in einer Gasstation in Baumgarten (Bezirk Gänserndorf) am Dienstag soll es sich laut einem "Kurier"-Onlinebericht um einen Mitarbeiter des TÜV (Technischer Überwachungsverein) handeln. Die Landespolizeidirektion wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen. Der Verstorbene sei männlich, bezüglich der Identität müsse man einen DNA-Abgleich abwarten, so ein Sprecher.

Die Leiche weist schwerste Verbrennungen auf. Laut "Kurier" soll der 32-Jährige mit Überprüfungen am Gelände in Baumgarten an der March in der Gemeinde Weiden an der March beschäftigt gewesen sein, als es zur Explosion kam.

Offenbar war dem Bericht zufolge am Montag ein neuer Anlagebehälter in Betrieb genommen und mit sechs Bar Druck begast worden. Nachdem am Dienstag kein Druckverlust bemerkbar gewesen sei, sollte er demnach in Vollbetrieb übernommen werden - das sollte vom TÜV überprüft werden. In diesem Bereich soll es zu einer Verpuffung gekommen sein. Die Erhebungen der Brandermittler werden morgen in der Früh fortgesetzt, sagte Sprecher Heinz Holub von der Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Mitarbeiter von Kontraktoren aus sechs weiteren Ländern verletzt

Unter den Opfern der Explosion in der Erdgasstation sind nach Angaben vom Dienstagabend doch nicht nur österreichische Staatsbürger. Zu den Leichtverletzten würden auch Mitarbeiter von Kontraktoren aus sechs weiteren Ländern zählen, teilte das Unternehmen auf seiner Website mit.