FBI zu Kampusch. Methodenanalyse / Ermittlungstechniken vergleichen und daraus lernen, war Thema des Treffens.

Erstellt am 05. November 2012 (00:00)
Von Gila Wohlmann

Das FBI machte vergangene Woche gemeinsam mit Experten des Bundeskriminalamtes Wiesbaden in Wien Station. Der Anlass: die Akte Kampusch.

„Bei diesem Treffen ging es um Aktenanalyse und Dokumentation der behördlichen Methodik“, informiert Karl-Heinz Grundböck, Sprecher im Bundesministerium für Inneres. Die österreichischen Ermittlungsmethoden werden mit denen des FBI und des BKA Wiesbaden verglichen. Vor dem Treffen haben die FBI- und BKA-Ermittler bereits begonnen, die 270.000-Seiten-Akte zu analysieren. Grundböck: „Es gibt derzeit keine aktuellen strafrechtlichen Ermittlungen in der Causa.“ Daher hätte es auch keine Ermittlungen in Strasshof (Bezirk Gänserndorf), wo Natascha Kampusch gefangen gehalten wurde, gegeben.