BKA und NÖ bzw. Wiener LKA im Austausch mit ukrainischer Exekutive

Erstellt am 22. September 2022 | 11:34
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Polizei Symbolbild
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Foto: Von Spok83, Shutterstock.com
Eine zehnköpfige Delegation von Forensikern aus der Ukraine ist noch bis Ende der Woche in Österreich zu Gast, um sich mit den Experten des Bundeskriminalamts sowie der Landeskriminalämter Wien und NÖ zu Spezialthemen aus Forensik und Tatortarbeit auszutauschen.
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Gemeinsam trainiert wird etwa die Spurensicherung mit Hilfe von 3D-Tatort-Modellen.

Ein besonderer Fokus liege in dem Spezialfeld Disaster Victim Identification (DVI), berichtet das Bundeskriminalamt am Donnerstag der APA. Hierbei geht es darum, bei Großschadensereignissen eine schnelle und kompetente Identifizierung von menschlichen Opfern herbeizuführen.

Österreich genieße in diesem Feld international hohes Ansehen, etwa durch Großeinsätze nach dem Tsunami im Indischen Ozean oder nach dem Flugzeugabsturz der Ethiopian-Airlines im Jahr 2019.

"Die Kooperation zwischen den ukrainischen Ermittlungsbehörden und dem Bundeskriminalamt ist Teil einer seit vielen Jahren gelebten Kooperation und aktuell von ganz besonderer Bedeutung", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zu dem Besuch. "Es ist eine vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe", ergänzte Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes.