„Freundliche Gäste“. Die NÖN-Sicherheitstipps der Woche. Diesmal: Wie man Betrügern an der Haustür am besten entgegentritt.

Erstellt am 25. Juli 2013 (10:00)
Sicherheitstipps
NOEN
Sind Sie ein gutgläubiger Mensch? Dann sind Sie vielleicht schon einem Betrüger auf den Leim gegangen, ohne es zu merken. Denn der Einfallsreichtum von Betrügern kennt keine Grenzen.

Wer ist noch nicht um eine Spende für einen guten Zweck gebeten worden? Erkundigen Sie sich, für wen oder was Sie spenden sollen. Betrüger versuchen ihr Glück direkt an der Wohnungstüre. Sie bitten um ein Glas Wasser oder ersuchen um einen Kugelschreiber. Sobald Sie sie in die Wohnung lassen, fehlt Ihnen mehr als ein Kugelschreiber…

Andere wollen Ihnen ein „einmaliges“ Angebot machen. Sie bieten Ihnen „Wundermedizin“, Teppiche und Sonstiges.

Beliebt unter Betrügern ist es auch, sich als Gaskassier oder „Zeitungsvertreter“ auszugeben. Verlangen Sie stets einen Ausweis und begutachten sie ihn kritisch! Nicht jede „Karte“ mit Foto ist auch ein Ausweis!

Spendenaufrufe im Internet sind zu hinterfragen und sollte Ihnen jemand anbieten, große Geldsummen ins Ausland (auf Ihr Konto) transferieren zu wollen, dann sollten Sie sich fragen warum gerade Sie der „Auserwählte“ sein sollten?

Betrüger setzen auf die Leichtgläubigkeit der Menschen und sind Meister der Überredungskunst. Sie wenden alle psychologischen Tricks an, um an ihr Ziel zu kommen.

Unsere Tipps:
  • Die Wohnungstüre stets zusperren.
  • Die Sperrkette vorlegen.
  • Leute, die um ein Glas Wasser oder Schreibzeug bitten, nicht in die Wohnung lassen.
  • Immer einen - echten - Ausweis verlangen.
  • Keine Pakete von Nachbarn übernehmen, außer Sie werden vorher darum ersucht.
  • Vorsicht bei Hausgeschäften mit Billigangeboten.
  • Seien sie misstrauisch!