Gefahr durch verlorene Gegenstände. Auf Autobahnen und Schnellstraßen im Osten Österreichs wurden 2018 923 Fälle von verlorenen Gegenständen der Asfinag gemeldet. Spitzenreiter im Osten ist Niederösterreich mit 644 Meldungen.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 31. Juli 2019 (12:23)
Asfinag
Ein verlorenes Segelboot auf der A21.

Auf Autobahnen und Schnellstraßen im Osten Österreichs wurden 2018 923 Fälle von verlorenen Gegenständen der Asfinag gemeldet. Spitzenreiter im Osten ist Niederösterreich mit 644 Meldungen.

Plus 60 Prozent in Niederösterreich

Auf Fahrbahnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wurden im Vorjahr um mehr als doppelt so viele Gegenstände verloren wie 2017. Ein hohes Sicherheitsrisiko, wie die Asfinag in einer Aussendung betont: Ausweich- und Bremsmanöver sowie Unfälle sind die Folge. In Niederösterreich stieg die Zahl der gemeldeten verlorenen Gegenstände gar um 60 Prozent auf 644. „Ladegut auf Dachträgern und Anhängern, das schlecht gesichert ist, ist immer eine potenzielle Gefahrenquelle“, sagt Asfinag-Geschäftsführer Christian Ebner. Die Asfinag appelliert daher an die Fahrzeuglenker, Ladegut mit professionellen Zurr- oder Spanngurten bzw. Transportboxen zu sichern.

Die „Verlust-Hitliste“ 2018 nach Bundesländern

 Steiermark: 1057 Meldungen

 Salzburg: 770 Meldungen

 Niederösterreich: 644 Meldungen

 Oberösterreich: 527 Meldungen

 Vorarlberg: 483 Meldungen

 Kärnten: 326 Meldungen

 Tirol: 300 Meldungen

 Wien: 233 Meldungen

 Burgenland: 46 Meldungen