Aktion „Sicheres Wohnen“ wird fortgesetzt. Die Zeit der Dämmerungseinbrüche beginnt wieder. Im Jahr 2013 gab es 2.803 Wohnungs- und Hauseinbrüche in Niederösterreich. Damit es weniger werden, setzen Landespolizeidirektion und Land NÖ die Aktion „Sicheres Wohnen“ fort.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 15. Oktober 2014 (11:55)
Bildtext: Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und Landespolizeidirektor Franz Prucher werben für sicheres Wohnen.
NOEN, LPD NÖ/D. Höller
Nur rund zehn Prozent der niederösterreichischen Häuser und Wohnungen sind mit Alarmanlagen ausgestattet. Im Vergleich zu Holland oder England, wo Häuser und Wohnungen beinahe flächendeckend und selbstverständlich gegen Einbrecher gesichert sind, ist das wenig.

50% der Einbrüche zwischen November und Februar

Seit dem Jahr 2006 fördert das Land NÖ den Einbau von Alarmanlagen, Videoüberwachung und Sicherheitstüren, diese Aktion wird nun fortgesetzt. Pünktlich zum Beginn der „Einbruchssaison“ haben Landespolizeidirektor Franz Prucher und Landeshauptmann-Sellvertreter Wolfgang Sobotka daher zu einer Pressekonferenz geladen. Denn 50 Prozent der Einbrüche in Häuser und Wohnungen passieren zwischen November und Februar.

Über die Aktion „Sicheres Wohnen“ fördert das Land NÖ die Anschaffungskosten von Alarmanlagen mit bis zu 1.000 Euro, Alarmanlagen in Verbindung mit Videoüberwachung mit bis zu 2.500 Euro und den Einbau von Sicherheitstüren mit bis zu 1.000 Euro. Die Förderaktion läuft bis zum 31.12.2015.

Kostenlose Beratung

Franz Prucher unterstreicht die Wichtigkeit dieser Sicherungsanlagen: 2013 ist es alleine bei einem Drittel der Häuser und Wohnungen, die im Visier von Einbrechern standen, aber gesichert waren, beim Einbruchsversuch geblieben.

Seit 2006 gab es laut Wofgang Sobotka 47.000 Förderfälle in NÖ, das sind pro Jahr im Schnitt 5.500. Das Gros der Förderungen betrifft akustische Alarmanlagen. Zur Beratung können sich interessierte Wohnungs- oder Hausbesitzer jederzeit die Kriminalpolizeiliche Beratung ins Haus holen: Sie ist kostenlos.
Informationen dazu unter www.polizei.at/noe bzw. www.bmi.gv.at/praevention sowie bei jeder Polizeiinspektion im Land.

Informationen zu den Förderungen unter https://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Wohnen/Sicheres-Wohnen-.html