32-Jähriger zückte seine Fäuste. Nach Flasche Anisschnaps tobt Iraker im Stiegenhaus und geht auf alarmierte Polizisten los.

Erstellt am 21. August 2018 (01:04)
APA (Symbolbild)
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„Ich konnte mich nicht kontrollieren“, sagt ein Iraker und deutet auf seinen Kopf. Er sei damals schlecht drauf gewesen und habe seinen Frust wegen eines abgelehnten Asylantrages in Schnaps ertränkt, schildert der 32-Jährige vor Gericht.

„Und weil Sie nicht gut drauf waren, haben Sie die Bewohner einer Wohnanlage in Rosenburg in Angst und Schrecken versetzt, Blumentöpfe zerschlagen und im Stiegenhaus mit Schuhregalen geworfen. Als die Polizei eintraf, wurden sie renitent. Sie beschimpften und bespuckten die Beamten und verweigerten die Ausweiskontrolle. Sie ließen sich nicht beruhigen und gingen auf die Polizisten los, traten und schlugen wild um sich. Dabei wurde ein Beamter am Knie verletzt“, beendet die Richterin das Gejammer und Herumgerede des Beschuldigten.

Der Iraker legt dann im Beweisverfahren zwar ein Tatsachengeständnis ab, er zeigt aber wenig Einsicht und Reue.

Für den bislang unbescholtenen Asylwerber setzt es 14 Monate bedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.