Hochwasser: Feuerwehren mit 300 Mann ausgerückt. Anhaltende Regenfälle haben am Freitag in vorerst drei Bezirken die Feuerwehren gefordert. Etwa 300 Mann waren am frühen Nachmittag aufgeboten, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando.

Erstellt am 31. Mai 2013 (15:55)
NOEN, HELMUT FOHRINGER (APA)
APA12991094-2 - 31052013 - AMSTETTEN - …STERREICH: ZU APA 156 CI - Ein überfluteter Bereich am Freitag, 31. Mai 2013 bei Neuhofen an der Ybbs. Durch anhaltende Regenfällen wird in Teilen …sterreichs mit Hochwasser gerechnet. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER
Einsätze gab es in den Bezirken Amstetten, Melk und Krems.

Im westlichen Niederösterreich waren Feuerwehren bereits in der Früh ausgerückt. Einsatzorte waren u.a. Amstetten und Greinfurth. In der Bezirksstadt war eine Siedlung durch den Lewingbach bedroht. Es wurden Sandsäcke verlegt. In Greinfurth musste ein Pellets-Lager geschützt werden. Außerdem waren immer wieder Keller auszupumpen, so Philipp Gutlederer vom Bezirkskommando.

Flüsse im Mostviertel stiegen stark an

Der Starkregen hielt vorerst unverändert an. Flüsse wie Ybbs und Erlauf im Mostviertel stiegen stark an, so Resperger.

Im Bezirk Melk ging eine Mure auf die L7290 ab. Die Verbindung musste zwischen Nöchling und Niederndorf gesperrt werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Hochwassereinsätze gab es auch in Sarling und Emmersdorf.

Spitz: Hochwasserschutz zum Teil aufgebaut

Im Bezirk Krems wurde in Spitz der Hochwasserschutz teilweise aufgebaut. Der Ortsteil Hinterhaus sollte dadurch geschützt werden. Auch in Krems begann man am Freitag mit dem Aufbau des Hochwasserschutzes. In Aggsbach-Markt wurden Sicherungsarbeiten durchgeführt. In Theiss wurde laut Resperger eine Dammwache eingerichtet.

Donau führte einjährliches Hochwasser

Die Donau führte am Freitagnachmittag nach Angaben des NÖ Hydrografischen Dienstes ein einjährliches Hochwasser. Beim Pegel Korneuburg wurden 5,51 Meter gemessen. Bis Sonntag sollten es laut Prognose 5,85 Meter sein.

Die ergiebigsten Niederschläge gab es im Mostviertel. Dort bewegten sich die Ybbs und - in ihrem Oberlauf - die Kleine Erlauf ebenfalls im Bereich eines einjährlichen Hochwassers, hieß es auf Anfrage beim Hydrografischen Dienst.