„Teilzeit-Manker“ Christoph Grabenwarter leitet VfGH. Christoph Grabenwarter wird neuer Präsident des Verfassungsgerichtshofs. Er ist in Mank (Bezirk Melk) verwurzelt.

Von Michael Bouda. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:04)
Christoph Grabenwarter wird Präsident des VfGH.Rosenberger
VfGH/

Der Verfassungsgerichtshof gilt als „Hüter der Verfassung“, er kontrolliert deren Einhaltung. An seiner Spitze wird künftig ein Mann mit starkem Niederösterreich-Bezug stehen. Christoph Grabenwarter wurde von der Bundesregierung für das Präsidentenamt vorgeschlagen.

Der 53-jährige gebürtige Steirer verbringt seine Freizeit regelmäßig in Mank (Bezirk Melk), wo seine Ehefrau als Notarin tätig ist. „Gerade in Zeiten großer beruflicher Anstrengung schätze ich die Natur und die vielfältigen Freizeitangebote“, sagt Grabenwarter auf NÖN-Anfrage.

Noch am selben Tag des Ministerratsbeschlusses rief Grabenwarter Manks VP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger an, um ihn zur Angelobung bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen einzuladen. Leonhardsberger: „Ich habe mich sehr gefreut. Ich werde natürlich in die Hofburg kommen – das gibt es ja auch nicht alle Tage.“