Garden Award für Tullner Donaulände & NÖN-Preis. Zum dritten Mal schon wurde heuer der Europäische Preis für Ökologisches Gärtnern verliehen. Der ging in die Schweiz, nach London, nach Budweis - und nach Tulln. NÖN-Leser konnten zusätzlich abstimmen: Als Sieger ging das Projekt „Kommunales Grün im Zeichen Ökologie und Klimaanpassung“ der Gemeinde Artstetten-Pöbring hervor.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 23. November 2019 (10:48)

68 Einreichungen aus zehn Nationen und drei Kategorien - der European Award for Ecological Gardening ist zwar gerade erst zum dritten Mal vergeben worden, zeigt aber, "dass die ökologische Garten- und Grünraumpflege international an Bedeutung gewinnt“, so Christa Ringkamp, geschäftsführende Präsidentin der European Garden Association - Natur im Garten International.

Die hat, ausgewählt von einer internationalen Jury, gerade die jüngsten Preisträger gekürt. Und die kommen, in der Kategorie "Kommunales Grün – ökologisch gestaltet und gepflegt“, aus Tulln - mit dem Projekt „Art- and Recreational Area Donaulände Tulln“. Das rechte Donauufer mit belebten Wander-, Lauf- und Radwegen wurde mit 19.300 klimafreundlichen, standortangepassten Pflanzen und Gestaltungsideen, zum vielseitigen, attraktiven Frei- und Erholungsraum für die Tullner Bevölkerung attraktiviert.

In der Kategorie „Nutzerfreundliche Grünflächen und Gartenprojekte von Gastronomie/Hotellerie & Gewerbebetriebe“ gewann der „Zentraler Park für den Campus Hofmann La-Roche“ aus Kaiseraust in der Schweiz. In der Kategorie „Urban Gardening – kreatives Gärtnern in der Stadt“ wurde das Londoner Projekt „Regent's Canal Living Waterway“ mit dem European Award for Ecological Gardening 2019 ausgezeichnet. In beiden Kategorien wurden auch Anerkennungspreise vergeben.