Julius Meinl beschäftigt Londoner Justiz. Ein ehemaliger britischer Chauffeur des österreichischen Bankers Julius Meinl erhebt Anspruch auf einen maßgefertigten Bentley im Wert von 200.000 Pfund (223.664 Euro), berichtet die Tageszeitung "Der Standard". Ein Sprecher der Meinl Bank betont, dass eine britische Leasinggesellschaft der Bank Parteienstellung habe. Den Wert der Limousine beziffert die Bank heute mit rund 50.000 Euro.

Erstellt am 11. Juli 2011 (13:51)

Ein ehemaliger britischer Chauffeur des österreichischen Bankers Julius Meinl erhebt Anspruch auf einen maßgefertigten Bentley im Wert von 200.000 Pfund (223.664 Euro), berichtet die Tageszeitung "Der Standard". Ein Sprecher der Meinl Bank betont, dass eine britische Leasinggesellschaft der Bank Parteienstellung habe. Den Wert der Limousine beziffert die Bank heute mit rund 50.000 Euro.

Nach einer ersten Anhörung habe ein Richter verfügt, dass der Anspruch des ehemaligen Angestellten nicht grundlos sei. Zu einem späteren Zeitpunkt soll am Londoner High Court über die Rechtmäßigkeit der Forderung entschieden werden.

Bhezad Roshandel, der für Meinl 25 Jahre lang als Chauffeur gearbeitet habe, behaupte dass die Limousine aufgrund einer auf 2009 datierten Vereinbarung ihm gehöre. Die Meinl Bank sieht das laut "Standard" aber anders.