Silvester: Rettungsdienste bei 304 Notfalleinsätzen. „Zu Silvester 2019/20 mussten die NÖ Rettungsdienste zu 304 Notfalleinsätzen ausrücken, das waren nur 2 Einsätze mehr als im Vorjahr", gab Notruf NÖ am Vormittag des Neujahrstags 2020 in einer Aussendung bekannt.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 01. Januar 2020 (09:07)
Notruf NÖ

Bei 144 Notruf NÖ wurden durch die speziell geschulten Mitarbeiter im Laufe der Silvesternacht knapp 1.000 Telefonate mit einer Gesamtgesprächszeit von acht Stunden geführt, in denen viele Erste-Hilfe- und Sicherheitsanweisungen gegeben wurden.

„Das professionelle System von 144 Notruf NÖ und die perfekte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sicherten eine rasche Notfallversorgung. Zum Jahreswechsel die besten Wünsche für das neue Jahr und einen großen Dank an Einsatzkräfte unserer Rettungsorganisationen für ihre beispiellose tagtägliche Einsatz- und Hilfsbereitschaft“, betonte Notruf NÖ in seiner Aussendung.

Feiern, viele Veranstaltungen, Böller und Feuerwerke – die niederösterreichischen Rettungsorganisationen hatten alle Hände voll zu tun. Wie an allen anderen Tagen im Jahr standen auch in der Silvesternacht die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbunds und der Johanniter-Unfall-Hilfe bereit, um bei Notfällen und anderen Hilfeleistungen sofort für die Bevölkerung da zu sein.

Alleine von 19 Uhr abends bis 6 Uhr früh gab es in Niederösterreich insgesamt 364 Dispositionen, das bedeutete einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Diese setzten sich aus 304 Notfallrettungseinsätzen und  60 Krankentransporten zusammen.

Aber auch telefonische Gesundheitsberatungen sowie mehrere NÖ Ärztedienstvermittlungen und Apothekenauskünfte und sonstige Hilfeersuchen wurden durch die Mitarbeiter von 144 Notruf NÖ koordiniert.

"Die Einsätze wegen Verletzungen durch Böller, Raketen und Kracher sind gegenüber dem Vorjahr von 12 auf 7 gesunken. Diese passierten naturgemäß fast alle in den ersten Minuten nach Mitternacht", so Notruf NÖ.

Die meisten der 103 Einsätze zu denen in der gesamten Nacht sogar ein Notarzt ausrücken musste, waren bedingt durch bewusstlose Patienten nach übermäßigen Alkoholgenuss, Stürzen mit Kopfverletzungen, Brandereignisse sowie akute Erkrankungen durch Herz- und Lungenprobleme. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden in Niederösterreich ein leichter Anstieg der Notarztalarmierungen verzeichnet.