Kulturgüterschutz: Heer übt in St. Pölten und Melk. Das Militärkommando Niederösterreich führt in Kooperation mit der Donau Universität Krems von Dienstag bis Freitag kommender Woche (28. bis 31. August) in St. Pölten und Melk die Übung "Kolomani 2018" durch. Dabei geht es laut einer Aussendung um den Kulturgüterschutz.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 21. August 2018 (09:28)
BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH
Im Bild: Soldaten bei Aufräumarbeiten nach Hochwasser

Übungsannahme ist Hochwasser in der Wachau. Während Feuerwehren, Bundesheer und freiwillige Helfer Maßnahmen gegen die Fluten ergreifen, planen Verbindungsoffiziere des militärischen Kulturgüterschutzes gleichzeitig die Evakuierung und Sicherung von gefährdeten Kulturgütern.

Parallel findet im Stift Melk die Sommer Universität Kulturgüterschutz 2018 der Donau Universität Krems statt. Der Fokus liegt dabei in der Entwicklung sogenannter Cultural Heritage Rescue Teams im Rahmen des EU Interreg Projekts Central Europe ProteCHt2save.

Am letzten Tag von "Kolomani 2018" findet eine gemeinsam Evakuierungsübung im Stift Melk statt. Dabei werden Kulturgegenstände aus fiktiven Museumsräumlichkeiten durch die internationalen Teilnehmer der Sommer Universität in Zusammenarbeit mit den Verbindungsoffizieren des militärischen Kulturgüterschutzes sowie Kräften des Pionierbataillons 3 evakuiert und zur sicheren Verwahrung in die Biragokaserne in Melk verbracht, teilte das Militärkommando mit.