Land NÖ: Investitionen gegen den Blackout

Erstellt am 15. Juni 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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Rotkreuz-NÖ-Präsident Josef Schmoll, Zivilschutzverband-Präsident Christoph Kainz, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Landespolizeidirektor Franz Popp, Gemeindebund- Präsident Johannes Pressl und Militärkommandant Martin Jawurek vor einem Notstromaggregat der Feuerwehr.
Foto: NLK Pfeiffer
Land Niederösterreich rüstet sich mit „Sicherheitsinseln“ sowie autarken Polizeidienststellen und Kasernen gegen Stromausfall.
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Keiner weiß, wann er kommt, aber viele rechnen damit, dass es über kurz oder lang einen Blackout, also einen großflächigen Stromausfall, geben wird.

Aus diesem Grund hat Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Einsatzorganisationen zu einer Lagebesprechung zitiert. Das Ergebnis des Zusammentreffens von Feuerwehr, Bundesheer, Rettung, Zivilschutzverband und Polizei: 460 Feuerwehren werden mit Notstromaggregaten ausgestattet, um sie zu „Sicherheitsinseln“ zu machen. Dafür werden 10 Millionen Euro investiert. Zusätzlich fällt die Genehmigungspflicht für private Notstromaggregate für Betriebe und Haushalte.

Polizei und Bundesheer setzen auf Prävention: Kasernen sowie Polizeidienststellen sollen, was Wasser- und Energieversorgung betrifft, autark werden. Auf einen Großteil der Kasernen trifft das bereits zu, bei der Polizei sind schon 100 Dienststellen autark, weitere 23 werden es bald sein. Auch werden Polizei- und Bundesheer angehörige dabei unterstützt, zuhause vorzusorgen, damit sie im Ernstfall voll einsatzfähig sind.

Beim Zivilschutzverband werden aktuell verstärkt Schulungen abgehalten, vor allem für Gemeinden. Diese wiederum sind angehalten, in die Erstellung von Katastrophenschutzplänen zu investieren.