Marillenernte in der Wachau steht bevor. In der Wachau wird in Kürze wieder fleißig gepflückt - die Marillenernte steht nämlich bevor. Die Haupternte des EU-geschützten Obstes ist für Mittwoch und Donnerstag angesetzt.

Erstellt am 11. Juli 2011 (13:12)
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Vereinzelt kann im Raum Krems aber jetzt schon von den süßen Früchten genascht werden. Mengenmäßig wird ein leicht überdurchschnittliches Jahr erwartet, teilte die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH am Montag mit.

Die Reife der Früchte wird auch heuer wieder groß gefeiert: Bei "Alles Marille" am Freitag und Samstag in der Kremser Altstadt darf eifrig geschlemmt werden, der 40 Meter lange Marillenkuchen wird am Samstag um 10.30 Uhr angeschnitten. Am Programm stehen auch Schnapsbrennen und Marmelade Einkochen, Stadtspaziergänge, Fiakerfahrten, Musik- und Tanzvorführungen runden das Programm ab. Der Marillenkirtag in Spitz findet heuer von 21. bis 24. Juli statt. König Marillus und Prinzessin Aprikosika laden u.a. zu Marillen-Schmankerl, Tanz, Konzerten und Folklore. Bis Ende Oktober ist im Garten der Schnapsbrennerei Kausl in Mühldorf noch die Ausstellung "Kunst im Marillengarten" zu sehen. Vier Künstler haben sich dafür mit Landschaft, Kultur und Menschen auseinandergesetzt.

Für Ärger unter den Marillenbauern sorgten zuletzt Straßenstände entlang der Donau, bei denen bereits Marillen verkauft wurden. Es entstehe so der fälschliche Eindruck, dass die Früchte aus der UNESCO-Weltkulturerbelandschaft stammen, was aber nicht der Fall sei, da die Ernte ja erst beginne, so die Landwirte in verschiedenen Medienberichten. Weil sie aber nicht so aromatisch und so gut seien wie die echten Wachauer Marillen, würde dies deren Ruf schaden.