Mit Höchsttemperaturen und Staugefahr in die Sommerferien

Erstellt am 01. Juli 2022 | 14:24
Lesezeit: 3 Min
Symbolbild Reiseverkehr Stau
Foto: Krasula / shutterstock.com
Der ÖAMTC warnt vor erhöhtem Verkehrsaufkommen zum Start der Sommerferien. In Niederösterreich kann es vor allem auf der A2 bei der Baustelle Mödling-Vösendorf und auf der A4 im Baustellenbereich Göttlesbrunn – Bruck an der Leitha verstärkt zu Staubildungen kommen. Auch die hohen Temperaturen können für Autoreisende eine Herausforderung darstellen.
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Pünktlich zum Ferienstart warnt der ÖAMTC vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Reisestrecken. Man gehe von einem regelrechten „Blitzstart“ beim Reiseverkehr aus. „Vor der Pandemie hat es immer einige Wochen gedauert, bis der Reiseverkehr in den Ferien seinen Höhepunkt erreicht hat, doch heuer erwarten wir von Beginn an starkes Stau- und Verkehrsaufkommen“, sagt Verkehrsexperte Alfred Obermayr vom ÖAMTC. Schon an den verlängerten Wochenenden im Mai und Juni habe man gesehen, wie groß die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher derzeit ist.

Zu den wichtigsten potentiellen Staupunkten in Niederösterreich zählen aktuell die A2 bei der Baustelle Mödling-Vösendorf und die A4 im Baustellenbereich Göttlesbrunn – Bruck an der Leitha. Auch an bekannten Staupunkten, wie dem Gleinalm Tunnel, am Walserberg oder im Großraum Salzburg und Innsbruck, ist schon ab dem ersten Ferienwochenende mit vermehrten Verkehrsverzögerungen zu rechnen.

Hitzefalle Auto

Allerdings gibt es nicht nur während der Fahrt, sondern auch während der Pausen auf Raststationen und Parkplätzen, Dinge, die man nicht außer Acht lassen sollte. Die aktuell anhaltende Hitzewelle kann nämlich vor allem für Kleinkinder zu einer tatsächlichen Gefahr werden.

Verkehrspsychologin Marion Seidenberger vom ÖAMTC warnt vor Fahrzeugen, die sich innerhalb kurzer Zeit derartig aufheizen, dass sie alle Lebewesen, die sich darin befinden, gefährden. „Bei sommerlichen Tempertaturen sollte man niemanden in einem in der Sonne geparkten Auto zurücklassen“, warnt die Expertin

Was wirklich hilft

Marion Seidenberger vom ÖAMTC rät Reisenden vor allem ausreichend zu trinken, die Klimaanlage so einstellen, dass der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur nicht zu groß wird und sich mit Schattenspendern wie zum Beispiel einer Sonnenschutzfolie, zu behelfen. Parkt man das Auto im Schatten oder lässt das Fenster einen kleinen Spalt offen, sei das kein ausreichender Schutz vor der Hitze.

Auch als Passantin und Passant soll man aufmerksam sein und, wenn notwendig, Hilfe holen oder dafür sorgen, dass die betroffene Person möglichst rasch das in der Sonne geparkte Fahrzeug verlassen kann.