Ermittlungserfolg: Schlag gegen Drogenkriminalität

Erstellt am 12. April 2018 | 11:02
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Drogenkriminalität
Foto: LPD NÖ
Polizei-Beamte aus Mank (Bezirk Melk) forschten gemeinsam mit dem Landeskriminalamt (LKA) NÖ insgesamt sieben Drogendealer und elf Abnehmer aus. Auch zwei Sachbeschädigungen in Kilb konnten die Beamten klären.
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Im Februar 2018 forschten Beamte der Polizeiinspektion Mank zunächst zwei 17-Jährige und einen 19-Jährigen (alle aus dem Bezirk Melk) aus, die 7,5 Kilogramm Cannabiskraut an fünf Suchtmittelkonsumenten aus dem Bezirk Melk weitergeben haben sollen. Durch die Suchtmittelweitergabe dürften die drei Beschuldigten laut einer Aussendung der Polizei einen Gesamtumsatz mit einer hohen fünfstelligen Eurosumme erzielt haben.

Etwa 500 Gramm Cannabiskraut stellten die Beamten sicher. Im Zuge der Ermittlungen konnten auch zwei Sachbeschädigungen durch Graffiti, mit einer vierstelligen Schadenssumme im Gemeindegebiet von Kilb geklärt werden. Die drei Beschuldigten sind zu den Anschuldigungen geständig und wurden der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Weitere Suchtmittelhändler aus dem Bezirk Scheibbs ausgeforscht

Während der umfangreichen Ermittlungen gelang es den Polizisten zwei weitere mutmaßliche Suchtmittelhändler aus dem Bezirk Scheibbs (19 und 20 Jahre alt) auszuforschen. Den beiden wird der Erwerb von 29 Kilogramm und die Weitergabe von 19 Kilogramm Cannabiskraut an zumindest sechs Suchtmittelkonsumenten angelastet.

Neben den Tatvorwürfen des Suchtmittelhandels stehen die beiden Beschuldigten laut Aussendung der Exekutive „im Verdacht, gemeinsam mit zwei weiteren Scheibbsern, in Wien-Favoriten einem Suchtmittelhändler Cannabiskraut im Wert einer vierstelligen Summe geraubt und einen weiteren derartigen Raub geplant zu haben“. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde der 20-Jährige im Februar in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Über ihn wurde die Untersuchungshaft verhängt.

Algerier veräußerte 24 kg Cannabiskraut in Amstetten und Wien

Als weiteren mutmaßlichen Drogendealer ermittelten die Beamten aus Mank einen einschlägig vorbestraften 24-jährigen algerischen Asylwerber ausgeforscht, der 24 Kilo Cannabiskraut in Amstetten und Wien an weitere Suchtmittelverkäufer weitergegeben haben soll. Er wurde der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt.

Einem 30-jährigen (mehrfach einschlägig vorbestraften) Kosovaren wird die mutmaßliche Weitergabe von etwa 5 Kilo Cannabiskraut in Wieselburg und Wien an weitere Suchtmittelverkäufer angelastet. Er wurde wegen eines rechtskräftigen Aufenthaltsverbotes festgenommen und am 27. März in das Polizeianhaltezentrum Wien-Hernals eingeliefert. Er wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt, ebenso wie die Suchtmittelkonsumenten.