Landesstraßendienst fährt Baustellenbetrieb wieder hoch. Nachdem in den letzten Wochen auch auf den meisten Straßenbaustellen im Land der Betrieb eingestellt wurde, fährt der NÖ Landesstraßendienst diesen nach Ostern nun wieder hoch.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 11. April 2020 (12:08)
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„Auf insgesamt 15 Baustellen wird nach Ostern wieder gearbeitet. Diese Baustellen haben ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro und sichern damit auch zahlreiche Arbeitsplätze im Bau- und Bauzuliefergewerbe“, so NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. 25 weitere Bauvorhaben bis Juli mit einem Volumen von 7,5 Millionen Euro sind ebenfalls bereits vergeben. Diese Zahl wird sich laufend weiter erhöhen.

Gebaut wird etwa an der B 21 Rote Schale (Bez. Wiener Neustadt-Land), B 9 ÖBB-Brücke Mannswörth, B 30 Spange Guntersdorf, B 35 Krems Ringstraße oder der B 3a Donaubrücke Melk. Auch auf der derzeit größten Straßenbaustelle des Landes, der B 25 Umfahrung Wieselburg, wird weitergearbeitet. „Es wurden von Seiten der Sozialpartner und auch des Landesstraßendienstes klare Regeln für die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den ausführenden Firmen vereinbart. Mein Dank gilt hier den Bauunternehmen für die gute Zusammenarbeit. Denn gemeinsam können wir so nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch wichtige Verkehrsprojekte umsetzen, die mehr Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Wirtschaftskraft für Niederösterreich bringen“, so Schleritzko.

Der NÖ Landesstraßendienst hat auch während der Corona-Krise Planungen, Ausschreibungen und Vergaben für das Straßenbauprogramm 2020 durchgeführt, um möglichst rasch weiterarbeiten zu können. Insgesamt sind heuer Arbeiten an 700 Baulosen in 385 Gemeinden vorgesehen. Insgesamt werden 125 Millionen Euro in das Landesstraßennetz investiert.