Masken für die Bergretter. Die Bergrettung Niederösterreich/Wien bereitet sich derzeit auf eine anspruchsvolle Wintersaison in den Bergen Niederösterreichs vor. Aufgrund der Covid-19 Pandemie gehen die Einsatzkräfte von einem erhöhten Einsatzaufkommen in den Bergen, aber vor allem in den Skigebieten Niederösterreichs aus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. November 2020 (15:30)
5.000 FFP2-Schutzmasken hat die Bergrettung NÖ/Wien von einem niederösterreichischen Unternehmen als Spende erhalten.
ÖBRD NÖ/Wien

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 432 Pisteneinsätze für die Bergretter in Niederösterreich verzeichnet. Der Schwerpunkt der Einsatzorte waren die Pisten am Hochkar und am Semmering.

"Erheblicher Bedarf" an Schutzausrüstung

Durch die besondere Situation im heurigen Winter ergibt sich ein erheblicher Bedarf an Schutzausrüstung, wie zum Beispiel FFP2-Masken und chirurgischen MNS-Masken. Die Anschaffung dieser speziellen Schutzausrüstung stellt die Bergrettung Niederösterreich/Wien auch vor finanzielle Herausforderungen. AaronClean, ein Unternehmen im Bereich des Gesundheitswesens aus Leobersdorf, spendete der Bergrettung Niederösterreich/Wien 5.000 Stück FFP2 Masken, um die Bergretter zu unterstützen und ihre Gesundheit bestmöglich zu schützen.

„Es freut uns sehr, dass niederösterreichische Unternehmen wie AaronClean die Bergrettung bei der ehrenamtlichen Arbeit unterstützen“, unterstreicht Landesgeschäftsführer Lukas Turk. Nur durch finanzielle Spenden der Bevölkerung und Unterstützung von Unternehmen sowie dem Land Niederösterreich lässt sich das professionelle Rettungswesen in den Bergen Niederösterreichs aufrechterhalten.

Konzept für die Wintersaison

„Ein Großteil der Pistenrettung in den niederösterreichischen Skigebieten wird durch ehrenamtliche Bergretterinnen und Bergretter betreut, weshalb wir uns besonders intensiv auf die heurige Saison vorbereiten“, so Landesleiter Matthias Cernusca. In Zusammenarbeit mit den Landesmedizinern der Bergrettung, sowie weiteren internen und externen Spezialisten wurde ein umfangreiches Konzept für die Wintersaison erarbeitet, um die Gefahr einer Infektion in den eigenen Reihen auf ein Minimum zu beschränken. Das Ziel ist es, weiterhin alle Einsätze schnell und schonend für die Patienten abwickeln zu können und dabei auf die Sicherheit der eigenen Einsatzkräfte zu achten.