Einbrüche: DNA überführte mutmaßlichen Täter. Spuren seiner DNA, die er bei Einbrüchen zurückgelassen hat, haben einen 23-Jährigen als mutmaßlichen Täter überführt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 07. Dezember 2016 (15:14)
NOEN

Der Moldawier wurde vor kurzem in Rumänien festgenommen und sitzt inzwischen in Salzburg in U-Haft. Er dürfte Mitglied einer Einbrecherbande sein, die alleine in der Schweiz einen Schaden von 240.000 Euro angerichtet hat, teilte die Salzburger Polizei am Mittwoch mit.

Der Mann war bereits vor Jahren wegen einer Einbruchsserie in einer Salzburger Schrebergartensiedlung mit rund 60 Delikten verurteilt worden. Im Juli 2013 wurde er entlassen, unter anderem auch, weil er in Hungerstreik getreten war. Seine erste Handlung in Freiheit: Er brach in ein Auto ein und stahl eine Packung Zigaretten. Dabei verletzte er sich allerdings und hinterließ damit gleich DNA für die Kriminalisten. Danach verlor sich allerdings die Spur des 23-Jährigen.

Im März 2016 gab es dann nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Niederösterreich erneut einen DNA-Treffer. Die Staatsanwaltschaft erließ einen europäischen Haftbefehl, worauf der Verdächtige gefasst und nach Salzburg ausgeliefert wurde.

Nach anfänglichem Leugnen gestand er neun Einbrüche in Salzburg und Niederösterreich - der Schaden belief sich laut Polizei auf wenige Tausend Euro - sowie weitere in der Schweiz. Dort gehörte er einer etwa zehn- bis zwölfköpfigen moldawischen Einbrecherbande an, die insgesamt 64 Straftaten mit 240.000 Euro Schaden begangen haben soll. Dabei dürften die Täter in unterschiedlichen Konstellationen vorgegangen sein.

An wie vielen dieser Taten der 23-Jährige beteiligt war, ist derzeit nicht bekannt. Der Moldawier soll deswegen aber in die Schweiz ausgeliefert werden, ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt.