Duo wegen Serie von Einschleichdiebstählen in Haft. In Summe 66 Straftaten in Wien und Niederösterreich mit einer Gesamtschadenssumme von 58.000 Euro sind einem mittlerweile inhaftierten Duo zugeordnet worden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 12. Mai 2017 (11:47)
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Eine 27-jährige Rumänin und ein 32-jähriger Ukrainer sollen nach Angaben der NÖ Polizei vom Freitag unter anderem Einschleichdiebstähle und Trickbetrügereien begangen haben. Der Mann sei geständig, die Frau nicht.

Die beiden waren Mitte März im Zuge einer Fahndung nach zwei Einschleichdiebstählen im Bezirk Melk festgenommen worden. Dabei stellten die Beamten ein kurz zuvor gestohlenes Mobiltelefon und einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Der ukrainische Beschuldigte wies sich mit gefälschten Dokumenten aus.

Im Zuge der folgenden Erhebungen kamen 14 im März verübte strafbare Handlungen - Einschleichdiebstähle, Entfremdung unbarer Zahlungsmittel, widerrechtliche Bankomatbehebungen, Trickbetrug und Diebstähle - mit einem Schaden von 33.000 Euro ans Licht.

Weitere 52 Delikte seit Oktober 2014 wurden dem Mann zugerechnet. Er soll sich unter anderem als Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen ausgegeben und so das Vertrauen und in weiterer Folge die Bankomatkarten samt Pin-Codes von betagten bzw. teilweise beeinträchtigten Personen erschlichen und außerdem in deren Wohnungen Gegenstände gestohlen haben. Der dabei verursachte Schaden beträgt etwa 25.000 Euro.

Tatorte in NÖ waren in den Bezirken Baden, Melk, Mistelbach und Wiener Neustadt. Die Beschuldigten befinden sich in St. Pölten und Krems in Haft.